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Freitag, 22. Februar 2013

Apple Tarte

Apple Tarte gibt es in vielen Variationen, ich mache sie gerne so:
Mürbeteig aus 150g weissem Dinkelmehl, 75g gesalzener Butter, etwas Zucker und etwas Mineralwasser im Food Processor blitzen bis ein homogener Teig ensteht. Diesen im Kühlschrank etwas ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Creme aus 2 Eiern, einm Paket Magerquark, 2 EL Sahne zusammenrühren. Mit Vanillemark und Zucker abschmecken. Apfel schälen, Kerngehäuse ausstechen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Teig ausrollen und in Form geben, mit Gabel mehrfach einstechen und bei 200 Grad ca. 15 Minuten vorbacken. Creme einfüllen und Apfelscheiben dicht bei dicht einschichten. Weiter 30 Minuten backen. Noch warm mit Aprikosenmarmelade bestreichen.


Dienstag, 19. Februar 2013

Gebackener Fetakäse und kurze Hosen

Heute scheint die Sonne, so was von toll, wir hatten schon fast vergessen, wie gut das tut! Aus diesem Anlass präsentiere ich Euch ein 'sonniges' Gericht. Gebackenen Fetakäse, den kennt glaube ich jeder - da braucht es kein besonderes Rezept.
Leider keine sonnengereiften Freilandtomaten, hier ist etwas Fantasie angesagt, um sich den Sommer vorzustellen ;o) Dafür kam der Thymian aus dem eigenen Garten - der hat den Winter gut überstanden. Den Fetakäse habe ich mit Thymian in eine feuerfeste Form gelegt, mit frischem Zitronensaft und Olivenöl beträufelt, mit einer dünn geschnittenen Tomate belegt, darauf noch etwas Salz und Pfeffer, und dann rein in den Ofen bei 200 Grad, ca 15 - 20 Minuten.
Mit diesem Gericht ist es wie mit den Engländern, die brauchen sich auch nur den Sommer vorzustellen und schon werden die kurzen Hosen herausgekramt.... wie sommerlich ein Tag ist, stelle ich am 'Kurze-Hosen-Barometer' fest, drei kurze Hosen bedeuten ein frühlingshafter Tag mit einigen Sonnenstunden. Ab ungefähr fünf kurzen Hosen kann man von einem 'wall-to-wall sunshine' Tag ausgehen. Gestern war ich im Gartencenter, momentan ist Half-Term (also Schulferien). Ich sah eine ganze Reihe von jungen Mädels (so um die 14 Jahre alt) in kurzen Hosen durch die Strassen des kleinen Marktstädtchens schlendern, ich zählte mindestens fünf Paar Shorts, also war es ein sehr, sehr sonniger Tag. Auch heute habe ich breits zwei Paar kurze Hosen gesehen, ich bin auch nur kurz draussen gewesen. 
Nun fragt Ihr Euch sicher: Wie kann das sein? oder Ihr denkt gar, wie unser gallischer Freund Obelix: Tock, Tock, Tock - die spinnen die Engländer! Aber weit gefehlt, hier auf der Insel unterliegen wir den Winden, sie können aus dem Westen kommen, vom Atlantik, dann sind sie mild, aber bringen Regen, oder sie kommen aus dem Osten, vom Kontinent, dann sind sie meist mild (ausser sie kommen aus Sibirien!) und bringen besseres Wetter. Wenn sie aus dem Norden kommen, aus Skandinavien, dann sind sie bitterkalt und der Südwind, ja der Südwind, das ist eine ganz andere Geschichte, warm weht er, eher selten, dann aus Marokko zu uns herauf.
Nun kommt das Problem bei dieser Geschichte, da wir auf einer Insel sind, können sich diese Wind- und Wetterverhältnisse zwei-drei- oder auch viermal pro Tag ändern, und dann gibt es noch den Golfstrom, der die britschen Inseln warm umfliesst. 
Wer sich also auskennt, der hält es mit Shrek - der erklärt Donkey, dass er wie eine Zwiebel aus Schichten besteht, und so kleidet man sich auf der Insel, in Schichten, denn man weiss nie, was der Tag noch bringt, und wenn es endlich Shorts-Wetter ist, dann sollte man diesen Moment unbedingt nutzen, und die Shorts auch wirklich rauskramen!! Temperaturen sind dabei, genau wie die Zeit, einfach relativ!

Donnerstag, 14. Februar 2013

Pad Thai zum Valentinstag

Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)


Dieser Beitrag kommt, in ganz letzter Minute zum Blog Event 'Ran an den Wok'. Man hat es vielleicht schon gemerkt, ich liebe die asiatische Küche. Auch bei Hubby verhält es sich so. Das mag auch daran liegen, dass wir in seiner Ahnengallerie ganz bestimmt einen Chinesen - oder eher eine Chinesin (dem Empire sei dank!) vermuten. Wenn wir 'mal viel Zeit haben, wird das sicher auch erforscht. Als Hubby und ich nach einem Jahr Wochenendbeziehung zwischen Deutschland und England endlich auf der Insel zusammenzogen, brachte er sein Motorrad und seinen Wok mit in die Beziehung - alles Andere wurde nach und nach dazu gekauft! 
Ganz passend zu diesem Thema ist auch ein neuer Supermarkt, der vor kurzem in unserer Stadt aufgemacht hat: Hoo Hing ist das Tesco für den Asiaten, ein Markt der Superlative. Dort gibt es dann auch alles, was frau braucht, um endlich einmal wieder den Wok anzuschmeissen. Besonders die getrockneten Shrimps, die man für mein Rezept braucht, fand ich dort. Auch Bohnensprossen, frisch abgefüllt kaufte ich.
Ich mache sonst keine Fotos in Supermärkten, aber hier konnte ich nicht an mich halten, ich zog mein Mobile (oder wie in Neudeutsch so schön: Handy - brrrr ) aus der Tasche und knipste, was das Zeug hält. Ich bin fast überrascht, denn die Fotos sind gar nicht 'mal so schlecht geworden. Die Auswahl bei Hoo Hing ist total überwältigend.
 Wie viele Sorten von Chili Sauce oder Tintenfisch kann es geben???
 Auch die Freunde der feinen chinesischen Tischkultur kommen voll auf ihre Kosten....
Aber ich habe Euch Pad Thai versprochen. Im Bild sieht man einen Teil der Zutaten für zwei Personen, der rosa Sekt wurde bereits von Hubby aufgemacht :o)))
2 Nester flache Reisnudeln
150g Krabben (TK)
1 Chilischote, fein geschnitten
200g frische Bohnensprossen
2 Eier, verschlagen
1 Knofizehe
6 Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
getrocknete Shrimps
eine handvoll gesalzene Erdnüsse
Erdnussöl für den Wok
die Sauce wurde aus folgenden Zutaten zusammengerührt:
1 TL Tamarind-Puree
2 EL dunkle Sojasauce
1 - 2 EL Thai Fish Sauce
1 TL fertige Chilisauce
1 TL Zucker (wer hat Palm Sugar)
Viertel einer Limette zur Garnitur
Reisnudeln mit kochenden Wasser übergiessen und 5 Minuten ziehen lassen, in ein Sieb abgiessen. Das Erdnussöl im Wok sehr heiss werden lassen. Chili, Zwiebel und Knofi zugeben. Unter Rühren anbraten, Bohnensprossen zufügen und ein paar Minuten anbraten. Zur Seite schieben und das verschlagene Ei in den Wok geben und stocken lassen. Zerteilen und mit den Bohnensprossen vermischen. Krabben und Sauce zugeben, immer Rühren. Nudeln und getrocknete Shrimps zufügen. Gut durchwärmen. Mit Erdnüssen und Limettensaft beträufelt servieren. Ich habe noch Chiliöl über meine Portion gegeben, das war lecker!
Hat noch jemand Zweifel, wie es geht - hier noch ein kleines Video zum Thema Pad Thai - Boot und Strohhut sind optional - helfen aber unbedingt!!!

Sonntag, 10. Februar 2013

Quesadillas - Hauptsache Käse!

Quesadillas kommen eigentlich aus Mexico, da ich dort wahrscheinlich niemals hinkomme,  mache ich sie mir gerne zum Lunch. Sie gehen schnell und sind geschmacklich ziemlich glücklichmachend - halt so wie Pizza auch! Es lassen sich hierbei auch wunderbar Reste, die in den hinteren Ecken des Kühlschrankes fast vergessen herumlungern, verwenden
Was für mich unbedingt dazu gehört ist Schärfe - hier kommt sie in Form von eingelegten Jalapenos Peppers. Boaaaaah, die haben es in sich, da hat man mindestens zweimal 'was davon, wenn ihr versteht, was ich meine ;o) 
Man baut die Quesadilla wie folgt: In eine beschichtete Pfanne eine Tortilla legen. Darauf kommt nun, was das Herz begehrt, oder der Kühlschrank hergibt. Bei mir in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel, die besagten Jalapenos, oft nehme ich auch frische in feine Streifen geschnittene Chili. Dann gab es bei mir noch etwas bereits gegartes Hühnchenfleisch, kleingeschnittene Chorizo. Reichlich geriebenen Käse daraufgeben (Queso heisst Käse auf spanisch) - in diesem Fall war es geriebener Gouda.
Das zweite Tortillabrot darüberlegen und die Pfanne auf dem Herd erhitzen. Dabei die zweite Tortilla mit einem Pfannenheber ringsrum andrücken, Ziel der Übung ist die beiden Tortillas mittels geschmolzenem Käse gut zu verkleben. Wenn das untere Tortillabrot etwas angebräunt ist, die Quesadilla (ggfs unter Zurhilfenahme eines Tellers) wenden und die zweite Seite auch anbräunen. Das Ganze geht sehr schnell, also aufpassen und dabei bleiben.
Aus der Pfanne stürzen und mit einem Salat servieren. Schmeckt auch gut kalt und kann daher auch hervorragend mit ins Büro mitgenommen werden. Wer es lieber vegetarisch mag, Quesadillas können auch mit 'refried Beans' gefüllt gefüllt werden. Auch Guacamole, wenn gerade welche da ist, eignet sich als Beilage.

Freitag, 8. Februar 2013

Mach mir den Hengst.... aber bitte nicht zum Abendessen!

Die Einheimischen lieben Pferde. Die Pferdezucht hat eine riesig-lange Tradition auf der Insel, bereits in vor-römischen Zeiten waren die verschiedenen Stämme mit Streitwagen und Kavalerie ausgestattet. Im Mittelalter wurden von ganz oben (die Könige John und Edward III sind hier besonders zu erwähnen) die einzelnen Pferderassen durch die Einfuhr von flämischen und spanischen Hengsten 'verbessert'. Der Pferdesport geniesst unglaubliches Ansehen, und bei den olympischen Spielen im letzten Sommer konnten einige Medaillien zu diesem Thema eingesammelt werden. Auch die überall im Süden zu findenden 'White Horses' zeugen von der besonderen Stellung des Pferdes auf diesen Inseln. Legenden ranken sich um Frauen auf weissen Pferden, es gibt zahlreiche Beispiele.
Da rüttelt nun seit ein paar Wochen ein Fleischskandal durch die Presse, Pferdefleisch - oder wie es zuerst vorsichtig genannt wurde 'Horse-DNA' - in Tesco- und Aldi-Burgern, und das obwohl diese eindeutig mit Rind (Beef) beschriftet wurden, bis zu 20% Pferdefleisch sei in manchen Proben gefunden worden. Zuerst hatte man die Iren in Verdacht, dann die Spanier und nun wurde die Spur nach Polen verfolgt. Dieser Schock sitzt tief, denn Pferde essen - das ist NO GO in Britain. Gestern nun der Hammer: Das Fleisch in der Beef Lasagne des renomierten TK Herstellers Findus besteht zu 100% aus Pferdefleisch (offenbar von einem bösen Lieferanten in France geschickt!)
Weiterhin wurde in der letzten Woche bekannt, dass moslemische Gefangene in HM Prisons anstatt halal Fleisch sogar Schweinefleisch untergejubelt wurde. Es lässt sich darüber streiten, ob das bereits als Folter gewertet werden sollte!
Ich persönlich habe nix gegen Pferdefleisch, es ist mager, proteinreich und vergleichsweise günstig, ich denke mit Wehmut an meinen Pferdemetzger auf dem Viersener Wochenmarkt, sein Sauerbraten und das Rauchfleisch mmmmmmmhhhhh! - aber, wenn ich für Fleisch den 'Beef-Preis' bezahle, will ich auch, dass Beef drin ist, soviel steht fest. Da können sie noch so viele Tests machen, es wird immer die Geldgier eines Lieferanten dazu führen, dass Grenzen überschritten werden. Fleisch ist 'Big Global Business' - das ist mal klar. Umsobesser sind die wenigen daran, die einen lokalen Lieferanten bei sich haben, und die Provenance ihres Fleisches daher genau nachvollziehen können! Soviel Luxus hat allerdings dann auch seinen Preis - also können es sich wieder nicht alle leisten - den weniger Begüterten bleibt nur der Vegetarismus - LONG LIVE THE CARROT!

Mittwoch, 6. Februar 2013

Butternut Squash - geröstet mit Pesto und Mozzarella

Butternut Squash sieht einfach toll aus, so leuchtend. Die Farbe bleibt auch beim Garen gut erhalten. Ich röste ihn gerne mit Salz, Pfeffer, getrockneten Kräutern und ganz wichtig: Zitronensaft und Olivenöl. Etwas erkaltet macht er sich gut als Salat mit selbstgemachter Pesto und Mozzarella!

Samstag, 2. Februar 2013

Macadamia Cookies mit weisser Schokolade

Kekse mit Macadamia Nüssen und weisser Schokolade wollte ich schon immer einmal backen! Wusstet Ihr übrigens, dass das deutsche Wort 'Keks' vom englischen Wort 'cakes' kommt? Ist schon logisch, wenn man es näher betrachtet, oder? Geprägt wurde der Ausdruck von der Firma Leibnitz, die vermarktete ihr neu erfundenes Leibnitz Butterplätzchen als Leibnitz Keks, das war englischer und damit 'en vogue'!
Dieses Rezept ergibt so an die 30 Kekse, ist supereinfach und vor allen Dingen superschmackhaft!
Diese Zutaten sollte man haben:
225g weiche Butter (ich nehme Salzbutter) - das gibt das gewisse 'je ne sais quoi' :o))
165g leichter brauner Zucker
100g feiner weisser Zucker
2 Eier, verschlagen
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Mandelaroma (optional)
310g Mehl, bei mir war es weisses Dinkelmehl
1 TL Backpulver
100g grob gehackte Macadamia-Kerne (ungesalzen - obwohl gesalzen könnte ich mir auch gut vorstellen)
140g grob gehackte weisse Schokolade, bei mir waren es zwie Beutelchen Buttons
Zuerst die Butter mit dem Zucker cremig rühren, dann die Eier und Aromen nach und nach zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver gut vermischen und langsam einrieseln lassen. Zum Schluss die Nüsse und die gehackte Schoki unterheben. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Mit zwei Teelöffeln Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, gute Abstände halten, denn die Kekse verlaufen.
Gesamtbackzeit ist 12 Minuten, nach der Hälfte der Backzeit die Bleche eventuell rotieren, damit die Kekse gleichmäßig backen.
Diese Cookies werden wunderbar 'crunchy' und sicher auch bei Euch nicht alt!
Eine Tasse Kaffee oder Tee und diese Cookies, dazu ein Gartenprogramm auf dem Laptop schauen - besser geht es für mich nicht - für Hubby hat nämlich heute die Rugby Saison eröffnet :o(
Have a nice weekend!

Freitag, 1. Februar 2013

Linguine mit Kühlschranksauce

Hubby hatte mittags ein nettes Curry mit indischen Kunden und so war ich am Abend frei mir zu kochen, was ich wollte - YES!
Linguine nach Packungsanleitung in reichlich Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten. 
2 rote Chilischoten, in feine Streifen geschnitten
2 Knofizehen, gerieben
1 EL eingelegte Kapern, ggfs gehackt
1- 2 EL grüne Oliven, halbiert
1 Dose Sardinenfilets ohne Haut und Gräten in Öl
Saft einer Zitrone
Fischöl mit Chili und Knofi anschwitzen, Oliven, Kapern zugeben. Mit Zitronesaft ablöschen und zum Schluss noch die kleingebröckelten Sardinen untermischen und gut durchwärmen. Reichlich Pfeffer und auch ein paar Salzflocken darüber streuen - Geniessen!