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Mittwoch, 22. August 2012

Blick aus dem Sommerküchenfenster

Wie sehr ich ich mich auch anstrenge, mein Blick aus dem Küchenfenster gibt nicht wirklich viel her.....
OK, ich schaue nicht auf Mülltonnen oder eine befahrene Strasse. Das Fenster unserer Nachbarn, das unseren Garten überschaut, ist auch nur eines ihrer Schlafzimmer. Sie sind schon sehr alt und können wahrscheinlich gar nicht mehr klar erkennen, was bei uns im Garten so vor sich geht.... ausserdem sind diese Fenster in den alten Hinterhäusern mehr in Bodennähe, so dass man sich sowieso nicht hinauslehnen kann.
Wie man sieht, hat es auch schon wieder geregnet, es sind so 19 Grad, mit viel Wind, fühlt sich schon sehr herbstlich an, und der Sonnenschirm bleibt bestimmt heute zu. Mit diesen Fotos beteilige ich mich am Blogevent 'Sommerküchenfenster' von Barbara. Barbara, ich hoffe wirklich, die anderen Mitblogger haben mehr zu bieten, als ich - an Aussicht versteht sich :o)))

Dienstag, 21. August 2012

Himbeer Tiramisu

Himbeeren mag ich fast noch lieber als Erdbeeren. Jetzt ist eine gute Zeit, um sie zu genießen!
Dieses Dessert reicht für vier gute Portionen. Eine kleine Form mit Löffelbisquits auslegen. Mit einer Flüssigkeit der Wahl (bei mir war es diese) beträufeln.
Nun ca. 300g frische Himbeeren auf die Löffelbisquits geben und etwas andrücken. 150 g Double Cream (Schlagsahne geht auch) aufschlagen und mit 300g Joghurt (3,5%) verrühren. Zucker nach Geschmack zufügen.
Die Creme auf die Himbeeren geben und glattstreichen. Mit braunem Zucker bestreuen und mindestens 3 - 4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Der Zucker löst sich etwas auf, entwickelt sich fast zu einet Art Karamellsauce, daher sollte es auch unbedingt brauner Zucker sein.


Sonntag, 19. August 2012

Happy Sunday mit Blaubeer-Smoothie

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich Euch allen! Die Sonne scheint, die Temperaturen sind annehmbar, was will man mehr?
Mr Ken Wood hat, man glaubt es kaum, auch einen Smoothie-Aufsatz. Dieser dümpelt, obwohl er hübsch aussieht, bei mir in einem Unterschrank herum.
In einer Zeitschrift fand ich diese Inspiration für einen Breakfast Smoothie, ich hatte ihn am Samstag als Lunch.
100g frische Blaubeeren
1 Joghurt, natur (150g)
100ml halbfette Milch
1 kl. EL Honig
1 EL Haferflocken
einige Eiswürfel
Alle Zutaten für eine Portion in den Mixer geben und kräftig durchmischen, sofort geniessen. Leckerchen!
Und nun zum Abschluss noch ein paar Inspirationen aus meinem Garten, obwohl sich der August dem Ende zuneigt, gibt es noch einiges zu sehen.
Leider haben die Wasserstellen ein paar Algen, aber die gehen später im Jahr wieder weg. Diese Wasserstelle wird von Molchen als Abtauchstation genutzt. Leider sieht man sie nicht sehr häufig.
Hier das Beet bei unserer Grillecke. Der Hollunder im Hintergrund ist gut gewachsen und verdeckt nun fast die Sicht auf die Häuserreihe dahinter, so ist das gewollt. Die Hortensien sind in diesem Jahr, dank Einzelpflege, ziemlich üppig, und das obwohl der Winter ihnen ganz schön mitgespielt hat. Der Boden in unsererm Garten ist auch nicht so geeignet für diese Babies.
Hier im Bild die dritte Wasserstelle, die wir erst im vergangnen Jahr eingerichtet haben, hieraus trinkt unser Katzentier am liebsten (brrrrrr). Die Seerose hat eine weisse Blüte herausgeschickt, sie hat in dieser Wanne überwintert und wir dachten zuerst, sie hätte es nicht geschafft.
Happy Sunday!!!

Samstag, 18. August 2012

Macaroni easy (pea-sy) - mit Erbsen und Bacon

Ich blogge leider momentan nicht so oft, wie ich sollte. Gekocht wird bei uns immer noch nicht viel, Hubby ist oft unterwegs und ich greife dann auf einfache Zusammenstellungen zurück, die ich entweder schon gebloggt habe oder die nicht bloggenswert sind :o(
Dieses Wochenende verspricht ein richtig warmes Sommerwochenende zu werden. Wir werden grillen und ich werde auch ein paar Fotos machen.
Nachdem es scheint, dass ganz Europa bereits im Urlaub war, kommt nun auch endlich unser Urlaub in Sichtweite.... lang genug hat es ja gedauert. Am nächsten Freitag geht es los, und wenn wir dieses
Hinderniss überwunden haben (und das ist nicht einfach, gestern Nachmittag war dort, wie meist am Freitag Nachmittag, stehender Verkehr....), werden wir die erste Nacht in Calais verbringen. Ausgeruht (hoffentlich!) und nach einem guten französischen Frühstück, geht es danach weiter zu unserer ersten Urlaubswoche im Burgund.... aber bis dahin gibt es schon noch einiges zu tun, das steht mal fest.
Für dieses leckere Fresserchen braucht man für zwei Portionen:
180g Macaroni, nach Packungsanweisung gekocht
2 Scheiben Bacon, Fett abgeschnitten
100g TK Erbsen
1 handvoll Cocktailtomaten, geviertelt
1/2 Pck Philadelphia (light)
etwas Nudelwasser
1 TL Senf
gehacktes Basilikum und Pfeffer und Parmesan nach Geschmack
Den Bacon in kleine Stückchen schneiden und ohne Fett knusprig anbraten, die TK Erbsen zufügen und etwas sautieren. Den Phily dazugeben, ggfs mit etwas Nudelwasser verrühren. Gut durchwärmen und mit Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Vom Feuer nehmen und mit den Nudeln und den geviertelten Tomaten mischen. Mit Basilikum und Parmesan bestreut anrichten.

Dienstag, 14. August 2012

Hast Du ein Brathähnchen - geht es Dir gut! Chicken Pie Grundlage - vielseitig einsetzbar

Chicken Pie ist eines der britischen Traditionsgerichte schlechthin. Die Reste vom Sonntagshuhn wurden in der Woche zur Chicken Pie verarbeitet. Je nach dem, wie viele Reste es gab (wahrscheinlich eher weniger) kamen frische Gemüse aus dem Garten hinzu. Für meine Füllung habe ich Lauch, Möhrchen und Pilze genommen. Aromatisiert wurde mit Knofi, frischem Thymian aus dem Garten, getrockneten Steinpilzen. Die kleingeschnittenen Gemüse in etwas Rapsöl andünsten, mit Hühnerbrühe ablöschen und etwas einkochen lassen. Ich habe die Sauce mit Speisestärke angebunden, da ich eine leichtere Version machen wollte. Traditionell würde man einen Roux machen. Zum Schluss das vorgegarte Hähnchenfleisch zugeben und gut durchwärmen. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, etwas Senf (am besten Colman's), Zitronensaft und etwas Creme Fraiche (bei mir halbfett).
Mit dieser Grundlage kann man nun eine Chicken Pie (wie in diesem Rezept) füllen, oder man schichtet dieses Ragout in eine feuerfeste Form und deckt mit einer Lage aus Kartoffelpüree ab (hier geht auch Süsskartoffel sehr gut).

Montag, 13. August 2012

Quiche mit verschiedenen Gemüsen und frischem Knofi

Zum Lunch am Wochenende hatte ich diese Quiche gemacht. Der Teig ging wie immer, 200g Mehl auf 100g Butter etwas Mineralwasser und etwas Salz. Ich habe den Teig in 2/3 und 1/3 geteilt und in einer winzigen Form noch eine süsse Tarte gemacht.
Die Füllung bestand aus einer Stange Lauch, einer ganzen Knofizehe, einer handvoll Stangenbohnen, zwei gehäuteten und entkernten Tomaten und etwas Kochschinken.
Darauf kam geriebener Cheddarkäse und eine Mischung aus vier Eiern und 200g Creme Fraiche - halbfett habe ich hier genommen.
Im Anschnitt kann man gut die Bohnen sehen. Wir strengen uns mächtig an, die Bohnen vom letzten Jahr aufzubrauchen.....


Donnerstag, 9. August 2012

Bei uns im Business Park

In der vergangen Woche zog unser Büro von einer Innenstadt-Location in die Wallachei - nein - der Begriff Aussenbezirk wird da lieber verwendet, direkt am Wasser und weitab von irgenwelchen Ablenkungen, wie Shops oder Restaurants um.
Was bei vielen Kollegen (so auch bei mir) zu Verdruss führte, denn wir liebten es, mitten im Geschenen zu sein, hat, so entdeckte ich sofort am ersten Morgen, auch seine positiven Seiten.
Unser Gebäude befindet sich direkt an einem Freizeitsee, den man in etwa 1,5 Std umrunden kann. Als Verbindung in die weitere Landschaft und gewissermaßen direkt vor unserer Bürotüre gibt es eine parkähnliche Wasserlandschaft.
Monet, eat your heart out! Da gibt es reichlich Wasser, es gurgelt und plätschert, Trauerweiden wiegen sich sanft in der Brise und spiegeln sich im Wasser.
Elegant geschwungene Brücken, interessante Rankgerüste und Bänke laden zum Anschauen und Verweilen ein.
Wir sind jetzt eine Woche an diesem Ort und bereits an zwei Tagen sah ich eine Armee von Gärtnern die Anlage pflegen.
Alles Mobilliar in diesem Businesspark ist in einem gefälligen Blau angestrichen, man möchte es sofort in den eigenen Garten mitnehmen.
Es gibt reichlich Wasservögel und eine Schwanenfamilie führt ihr Junges immer direkt an der Strasse aus.Vor dem Umzug wurden wir denn auch per email darauf hingewiesen, dass Wasservögel auf den Strassen dort immer Vorrang haben, und dass man verletzte Schwäne offiziell melden müsse, und dies ein Verfahren nach sich ziehe, da alle Schwäne im Königreich schliesslich der Queen gehörten.....
Wie nicht anders zu erwarten (es hat schliesslich niemand mehr wirklich Zeit), war die Parkanlage ziemlich leer und ich konnte gut ein idyllisches Plätzchen dort finden.

Dienstag, 7. August 2012

Vegetarische Tortilla

Ich fange nach meiner Sommer-Lethargie langsam wieder an zu kochen. Aus vorgekochten Pellkartoffeln mache ich gerne eine Tortilla, normalerweise unter Zugabe von Chorizo-Scheiben, aber die kann Hubby nicht ab - leider!
Zuerst habe ich eine Zwiebel langsam in etwas Olivenöl angeschwitzt, dazu gesellten sich eine fein geschnittene rote Chilischote und eine halbe rote Paprikaschote sowie Knofi. Auch eine handvoll der geschnittenen und blanchierte Stangenbohnen vom letzten Jahr (dieses Jahr haben wir keine mehr gemacht, alle zwei Jahre scheint genug zu sein!) wurden mit angeschwitzt. Die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln zufügen und Paprikapulver, Salz und Peffer würzen. Vier Eier verschlagen und gleichmäßig in der Pfanne verteilen, stocken lassen. Wer mag kann noch mit etwas Käse bestreuen und unter dem Grill von oben stocken lassen. Dazu schmeckt ein frischer Salat. Eine Pfanne reicht als Hauptmahlzeit für zwei und als Vorspeise für vier Personen.

Sonntag, 5. August 2012

Aprikosenkonfitüre - Apricot Jam

Seit Tagen/Wochen lese ich in Euren Blogs die vielen Rezepte, die Aprikosen (oder auch Marillen) beeinhalten. Auch ich habe in diesem Sommer schon eine Aprikosentarte gebacken, hier kann man sie sehen. Mein Schmacht ging aber die ganze Zeit schon in Richtung Konfitüre, erst habe ich die Erdbeersaison verpasst, bei den Aprikosen sollte es mir nicht auch noch so gehen.
Natürlich wachsen in UK keine Aprikosen im großen Stil, dazu ist das Klima (viel zu wenig Sonnenstunden - seufz) nicht geeignet. Die besten Aprikosen wachsen in Südfrankreich.... und daher kommen diese kleinen Babys.
Für die Konfitüre nahm ich folgende Zutaten:
1 kg Aprikosen
1 kg Jam Sugar / Gelierzucker (ja sorry, ich muss es einfach haben)
1 TLVanille-Essenz
1 Schuss Marillengeist
Saft einer Limette
etwas Apfelsaft (to get it going)
Die Aprikosen entsteinen, dabei 8 Steine zurückhalten (die werden mit gekocht) und klein schneiden. Saft der Limette, Vanille-Essenz und etwas Apfelsaft zugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen, die Kerne rausfischen. Je nach dem, wie man die Konfitüre mag, nun mit dem Blitzhacker etwas zerkleinern. Von der Flamme nehmen und den Zucker zugeben, langsam unter Rühren auflösen. Weiter nach Packungsanweisung verfahren, bei mir war das: 1 Stückchen Butter zugeben und 4 Minuten sprudelnd kochen, den Marillengeist zugeben und noch sehr heiss in die vorbereiteten Gläser füllen.

Samstag, 4. August 2012

Teatime - Warum mag ich Britishness?

Diese Bilder wollte ich Euch nicht vorhalten, sie stammen von unserem Gartenausflug am letzten Sonntag. Tief in die Northamptonshire Countryside ging es, ein Dörfchen hatte dort ganze 16 Gärten geöffnet, einer netter als der andere. Fotos habe ich keine gemacht, sondern nur mit Hubby die Umgebung genossen. Beim Tee in der Village Hall, alles von Freiwilligen organisiert, fand ich dann dieses Arrangement in seiner Einfachheit besonders stimmungsvoll. Die Bilder bringen mich auf die Idee einmal zu erzählen, warum ich (trotz Wetter) so gerne auf dieser Insel lebe.
1. Mein Hubby, ohne ihn wäre ich niemals auf die Idee gekommen, mich hier niederzulassen.
2.Die Teekultur, sie sagte mir bereits zu, als ich noch in Deutschland lebte, heute mehr Kaffeetrinker, war ich über Jahre dem Tee total verfallen.
3. Die Menschen, sie sind zugänglich und offen, man könnte das glatt als Neugierde bezeichnen.
4. Innovation, Neues wird sofort aufgegriffen und angenommen, die Kehrseite, bei der nächsten Innovation ist die letzte sofort vergessen.
5. Kreativität, habe ich schon oft erwähnt, was Musik, Kunst und Schriftstellerei angeht, da zeigen sich diese Inseln als wegweisend.
6. Die Gartenkultur, sie sucht europaweit (vielleicht sogar weltweit) ihresgleichen.
7. Die alten Kathedralen, fast jede Stadt, die auf sich hält, hat eine dieser wunderschönen, alten Cathedrals. Sie sind immer hell, freundlich und vor allem warm im Winter. Meist wird man sofort von einem Freiwilligen, der dort Dienst tut angesprochen und kann seine Fragen loswerden.
8. Die Supermärkte, weil man dort 24 Std am Tag alles kaufen kann, was das Herz begehrt, ja ja ich weiss, das hat viele Kehrseiten, ich predige auch gerne darüber, was die Supermärkte in meinen Augen so alles falsch machen, ich denke sogar, dass sie für die zunehmende Fettleibigkeit auf der Insel zuständig sind, trotzdem liebe ich sie.
Es gibt noch viel mehr Dinge, die ich hier mag, zuviele um sie in einem Post aufzuzählen. Have a nice weekend!
Mir sind noch ein paar Sachen eingefallen, die unbedingt in diese Aufzählung gehören:
9. Weil die Inselbewohner mir jeden Tag beweisen, dass man trotz in Leichtbauweise gebauten Häusern, schrecklichen Sanitärinstallationen (na ja, es wird langsam etwas besser) und nicht unterkellerten Häusern einfach eine GREAT NATION sein kann.
10. Weil ich nicht verreisen muss, denn die Weltbevölkerung ist ja schon hier, ich werde von Afrikanern verarztet, oder im Supermarkt bedient, Zahnärzte sind aus Indien, der Tante Emma Laden wird von pakistanischen Familien geführt, die Kurse in der Erwachsenenbildung werden von Chinesen gehalten und Europa ist hier sowieso vertreten, unser Haus-Elektriker ist z. B. Italiener, ich arbeite mit einer Truppe von Polen, Indern und Afrikanern zusammen (das ist im Banking). Ich kann diese Menschen und ihre kollektiven Charaktereigenschaften, Kulturen, Speisen, Religionen etc hautnah erleben, ohne mich von der Insel wegzubewegen.
11. Weil man auch in der kleinsten Stadt immer eine saubere öffentliche Toilette mit Klopapier finden kann :o)))

Mittwoch, 1. August 2012

Pflaumen-Chutney

Was macht man mit einer handvoll Pflaumen, die noch in der Obstschale übrig geblieben ist? Für einen Kuchen reichte es nicht mehr, roh essen wollte ich sie nicht - mittlerweile hatte ich auch diesen Beitrag von Marie gelesen, was lag also näher, als ein Chutney daraus zu kochen?
Marie sagt, dass dieses Rezept von Nigel Slater stammt, ich konnte leider bei meiner Internet Recherche keinen Eintrag finden. Ich habe es sowieso nach Lage meiner Zutaten abgewandelt.
250g Pflaumen
1 Birne
150g Zwiebeln, bei mir waren das zwei rote Zwiebeln
125g Muscovado Zucker (das ist feiner Rohrzucker)
1 Prise gemahlene Chilies
1 TL Senfpulver
75 g Trockenfrüchte (Rosinen - bei mir waren es halb und halb getrocknete Sauerkirschen und Rosinen)
Zimtstange
150ml Essig, halb und halb Rotwein/Cider
Das Obst so klein wie man es möchte schneiden, alle Zutaten in einen Gusstopf geben und eine Stunde unter gelegentlichem Rühren leise kochen lassen. Noch heiss in sterile Gläser füllen und sofort verschliessen, ergibt zwei Gläser - die habe ich leider nicht fotografiert. Das Chutney reift geschmacklich im Glas noch nach und schmeckt hervorragend zur Käseplatte oder zum Schinken.