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Samstag, 27. Oktober 2012

Minimalistisch Leben - für den guten Zweck

So, das hier ist nun gewissermassen der 'Swan Song' meiner Glass- und Teetassensammlung. Hier sollen sie - wenigstens fotografisch - festgehalten werden, denn diese Teile gibt es in meinem Leben nicht mehr :o((
Jahrelange Flohmarktbesuche, Charity Shop Hunts, und auch ein paar liebe Geschenke - alles wech! einfach so! und es tut mir nicht einmal leid!
Na ja, vielleicht ein kleines bisschen? Nur die Sammlung aus dem rosafarbigen Glas konnte ich auf ebay verkaufen, die restlichen Teile fanden einfach keinen Käufer.... also habe ich sie am letzten Donnerstag unserer lokalen wohltätigen Organisation Age Milton Keynes zur Verfügung gestellt. Bei der Wahl der Charity dachte ich daran, dass wir ja auch so ein 'altes Mädchen' (Schwiegermutter) betreuen, und diese Serviceleistungen sicher auch von uns einmal in Anspruch genommen werden müssen, also ist dieser Zweck ein wirklich guter Zweck!
Wie fühle ich mich nun danach? Ganz ehrlich?: RICHTIG GUT und auch BEFREIT!!!! Ich kann nur jedem raten, es auch einmal zu versuchen, Trennung ist, jedenfalls für mich, eher ein neuer Anfang und keinesfalls das Ende!

Kommentare:

Hillside Garden hat gesagt…

Ich hab deinen Bericht sehr aufmerksam gelesen, weil das gerade auch mein Thema ist. Leider gibt es hier keine Charityshops, leider! Ich schleppe immer viel aus GB, da gibt es ja die schönen Läden. Nach einiger Zeit fragt man sich, ob man das wirklich alles braucht. Ich glaube, in unserem Alter sollte man öfter mal über seinen Besitz nachdenken, wie du sagst, befreit es, weniger zu haben. Bei mir sind ein großes Thema nicht nur Prozellan und Teekannen, sondern auch die Bücher, sie bedeuten mir am Meisten. Bin grad wieder am Räumen, es muss was weg.

Sigrun

356 Tage hat gesagt…

Ich finde es toll dass du dich trennen konntest - jetzt freut sich irgendjemand wie ein Schneekönig über die wunderschönen Sachen.

Woolly Bits hat gesagt…

da stimme ich voll zu, wobei ich hier solches sammeln schon lange aufgehoert habe (irisches cottage = viel zu klein:). soviel "clutter" kann irgendwann ganz schoen nervig sein, auch, wenn einem die einzelnen stuecke zur zeit des kaufs etwas bedeutet haben. kein wunder, dass du dich befreit fuehlst (und nein, ich bin keiner der minimalists, die in einem beinahe leeren haus leben und alles hinter tueren verpacken:). bei mir gehen buecher z.b., wenn ich sie gelesen habe, fast immer gleich zu einem neuen besitzer, sonst waere ich als vielleser vermutlich schon begraben unter all dem papier!
viele gruesse von der gruenen insel
Bettina

Island Girl hat gesagt…

@ Sigrun, Buecher, auch so ein Thema, ich kaufe viel im Charity Shop und bringe es dann auch gleich wieder hin, oder gebe es Kollegen. In meiner Aufraeumaktion habe ich auch alte deutsche Buecher weggeschmissen, mit nach Deutschland nehmen waere Quatsch, also wech. Fuehlte sich schon ein bisschen komisch an.... meine Mama weiss es nicht! LG Gudrun

Island Girl hat gesagt…

@ 356 Tage, genau, so dachte ich mir das auch. Die im Charity Shop koennen die Sachen besser an die richtigen Kunden verkaufen.
LG Gudrun

Island Girl hat gesagt…

@ Bettina, ja so richtig minimalistisch wird das bei uns auch nicht, eher 'decluttered', ausserdem wuensche ich mir zu Weihnachten den Kindle, der loest das Buchproblem dann hoffentlich (zusammen mit den Charity Shop Besuchen)
LG Gudrun

Hesting hat gesagt…

Oh, oh, das schöne Porzellan ... ;)

Ich werd mich jetzt aber auch von einigen alten Kochbüchern trennen, die ich vor 3 Jahren geerbt habe, ein Interessent hat sich schon gefunden.