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Samstag, 30. Juli 2011

Cuddington - Open Gardens

Dieser Post bedarf nicht vieler Worte. England war am vergangenen Wochenende sommerschoen. Wir besuchten das kleine Dorf Cuddington und die dort für einen karitativen Zweck geoeffneten Gärten. In diesem Dorf wurden einige Episoden der Krimiserie 'Inspector Barnaby' (ich bin eingeschworener Fan) gedreht.
Diese alten Kirchen und Kirchhoefe sind fast schon heimelig, natürlich nicht, wenn sie nachts gefilmt werden.

Viele Gärten dort hatten eine fantastischen Fernblick, so würde ich auch gerne leben. Die Veranstaltung war sehr populär und das gute Wetter brachte viele Besucher in dieses kleine Örtchen.
Man konnte sich richtig vorstellen, wie das Leben dort vor hunderten von Jahren gewesen war, die Zeit schien still zu stehen.
Im kleinen Village Store gibt es alles, was man beim Einkauf im großen Supermarkt vergessen hat, inklusive des neuesten Klatsch und Tratsch.
Fast mediterran sahen manche Arrangements aus. Ich sage es ja immer, wenn wir beständiges Sommerwetter hätten, wäre diese Insel das Urlaubsziel Nr. 1 in Europa!!! - davon bin ich fest überzeugt. Nur der Wettergott hat ein Einsehen und schützt uns vor dem Urlauberandrang (und vielleicht noch der Linksverkehr).
Hier die Stockrosen (Hollyhocks), wo sie hingehoeren, an eine Steinmauer. Trotzdem waren aber auch hier die Blätter angefressen.
Wunderbare Staudenbeete mit Fernsicht. Was gibt es Besseres, als einen Tag auf dem Land zu verbringen und davon zu träumen, wie es wäre, dort zu wohnen. Für Normalsterbliche ist dieses Vergnügen leider nicht mehr erschwinglich, anders als z.B. in Deutschland oder in Frankreich, steigen auf der Insel die Immobilienpreise, je weiter man sich aufs Land begibt, jedenfalls hier im Süden ist das so.
Also schauen wir weiter Inspector Barnaby und sehen, mit Schaudern, dass in diesen idyllischen Lagen auf Teufel komm raus gemordet wird. Da fahren wir dann beruhigt wieder zurück in unsere urbane Idylle, in der Gewissheit, dass wir dort statistisch gesehen, auf jeden Fall sicherer sind.
Ich wünsche Euch ein wunderschoenes Wochenende!!!! Viel Sonne, soll es hier geben, was wollen wir mehr?

Mittwoch, 27. Juli 2011

Pfirsichtarte mit Blaubeeren

Dies ist mein Beitrag für den Blogevent 'Pfirsich 2011' - ok - es ist kein wirklich originelles Rezept, aber ich wollte doch unbedingt teilnehmen - daher bitte ich um Nachsicht :o))
Bolli hatte mich angeregt, auch Blaubeeren mit zu verwenden.
Den Teig habe ich aus 150g Mehl, 80g Butter, 1 EL Zucker, etwas Zitronenschale und Mineralwasser zubereitet. Da ich, seit ich Mr Ken Wood angeschafft habe, keinen Food Processor mehr habe, wurde die altbewährte Messertechnik angewandt. Man hackt dabei mit dem Messer solange durch die Zutaten, bis sie sich sandartig verteilt haben. Dann kurz mit der Hand zu einer Kugel formen.
Eine Form mit dem Teig auslegen und bei 200 Grad 10 Minuten vorbacken. Nun mit frischen, abgezogenen Pfirsichen belegen. Die Pfirsiche lassen sich prima häuten, wenn sie schon ein bisschen gereift sind. Die Blaubeeren darüber streuen. Die Farbkombo finde ich einfach toll!
Guss aus Eiern, Sahne, Zucker und Vanilleextrakt darüber geben.
Bei 200 Grad ca. 25 - 30 Minuten backen. Noch warm zum Nachmittagskaffee geniessen. Eignet sich auch wunderbar als Dessert bei einer Dinnerparty.

Montag, 25. Juli 2011

See Food Paella

Auch dieses Rezept steht eigentlich unter dem Motto 'die Stangenbohnen müssen wech'.
Für 2 - 3 Personen:
200g Paella Reis
2 Knofizehen
1 mittlere Zwiebel
Stangenbohnen, in Schnitzeln
1 Dose beste Tomaten
1 Chillischote
Kurkuma
spanisches, geroestetes Paprikapulver
Olivenoel
Fischfond
Pfeffer
Zitronenspalten zum Anrichten
Und jetzt kommen wir zum Sakrileg: 1 Tüte (ca. 400g) Mixed Seafood
darin waren Jakobsmuscheln, Miesmuscheln, Tiger Prawns und Tintenfischringe
Zuerst habe ich die Zwiebeln mit Chilli und Knofi in Olivenoel angeschwitzt. Dann Paprika und Kurkuma zugegeben. Jetzt folgten die Bohnen und der Reis, alles gut unter rühren anschwitzen. Mit Tomaten und Fischfond (ca 400ml) aufgiessen. Wenn man die Paella auf dem Herd macht, nun mit Alufolie abdecken und leise koecheln lassen, man kann sie aber auch in den Backofen stellen - auf dem Grill draussen macht sie sich auch gut. Nach 15 Minuten die Meeresfrüchte (direkt aus der TK) zugeben und gut vermischen. Weitere 10 Minuten garen lassen. Mit Zitronenspalten anrichten.
Wenn ich Zeit habe, mache ich die Paella auch aus frischen Zutaten, aber ich muss sagen, in diesem Fall ging es schnell und der Geschmack war sehr, sehr zufriedenstellend!!!!

Sonntag, 24. Juli 2011

Chicken Pie - Hähnchenpastete

Hier kommt nun der Post zur Chicken Pie die ich in diesem Post bereits angekündigt hatte. Das war eigentlich ganz einfach, denn das gekochte Hähnchenfleisch hatte ich ja schon. Den Teig habe ich aus folgenden Zutaten zubereitet:
450g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Salz
240g Fett - gut ist eine Mischung aus Schmalz und Butter (ich habe mehr Schmalz genommen, da ich noch ein Toepfchen vom letzten Schweinebraten im Kühlschrank hatte, das ist nicht so empfehlenswert, da der Teig dann ziemlich krümelig wird)
Die Zutaten mit etwas kaltem Wasser zu einem Mürbeteig verkneten, den Teig im Kühlschrank kurz ruhen lassen. Unterdessen eine 24cm Springform einfetten. Ich habe mir leider nach fast 13 Jahren hier immer noch keine original Pieform geleistet, aber von nun an werde ich Ausschau danach halten.
Für die Füllung 400g braune Champignos, wer Wildpilze hat, umsobesser, putzen und in feine Scheiben schneiden. Mit etwas Butter in einer Pfanne braun anbraten, Zwiebel wäre an dieser Stelle auch denkbar, ich habe keine reingetan, da meine Sauce bereits mit Zwiebeln und auch Knofi gemacht war. Das kleingeschnittene Fleisch, zwei kleingeschnittene Moehrchen und die restliche Sauce in die Pfanne geben. Mit Estragon bestreuen und etwas Sahne zugeben. Gut durchwärmen, die Moehren sind nun noch nicht durch, aber die garen danach im Ofen.
2/3 des Teiges ausrollen und die Form damit auskleiden. Die Füllung in die Pie geben, den restlichen Teig zur Runde ausrollen und die Pie damit abdecken. Die Ränder gut verschliessen. In der Mitte einritzen oder ein Loch machen, damit der Dampf entweichen kann. Mit Milch oder Eigelb bestreichen und bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen.
Dieses Rezept reicht für vier großzügige Portionen. Dazu gibt es Erbsen und wahlweise Kartoffelpüree oder auch Pommes Frites - wenn man sich fü diese Beilagen entscheidet, reicht das Rezept auch für sechs Portionen. Kalt ist die Pie perfekt fürs nächste Picknick.
Ich wünsche Euch einen schoenen Sonntag - das Wetter sieht heute ganz ok aus - 21 Grad sollen es werden und der Regen soll auch fernbleiben.

Samstag, 23. Juli 2011

Fernweh mit Salade Nicoise

Wieder so eine Sache, die ich schon viel früher einmal hätte probieren sollen - Salade Nicoise - Ein Abendessen, gewissermassen aus der Not geboren - denn die im Garten angebauten Stangenbohnen wollten einem Verwendungszweck zugeführt werden.
Die Recherche ergab - merkwürdig, ich frage mich gerade, wie viele Leute eigentlich ihr Essen recherchieren, bevor sie es kochen???? - anyway - die Recherche ergab, dass es viele Versionen dieses populären Gerichtes gibt, daher habe ich mit meiner Stangenbohnenvariante auch kein Problem. Verzehrt wurde der Salat - leider - weitab von den warmen Gefilden der Cote d'Azur - aber, und das war das Interessante, ein Biss und alle Erinnerungen an die dort verbrachten Tage wurden heraufbeschworen. Also, wer sich momentan in den Urlaub nach Südfrankreich wünscht, aber aus verschiedenen Gründen nicht hinkommt - unbedingt versuchen - es hilft ein wenig gegen das Fernweh :o))
Ich habe den Salat folgendermassen aufgebaut:Link
Eine Runde Salatherzen
Eine Runde Gurkenscheiben
Blanchierte Stangenbohnen - Schnitzel
Geviertelte Pellkartoffeln
Tomatenscheiben
Thunfisch
fast hartgekochtes Ei
eingelegte Artischockenviertel
Kapern
Frühlingszwiebelringe
Die Anchovis bitte nicht vergessen, sie gehoeren unbedingt dazu, und zum Schluss noch schwarze Oliven darüber streuen.
Beträufelt wurde mit diesem Dressing, das habe ich fast immer schon vorbereitet im Kühlschrank.
Diese Mischung ergab einen substanziellen (sattmachenden) Salat, den wir sehr gerne als Abendessen verzehrt haben. Leckerchen!!!!

Mittwoch, 20. Juli 2011

Zitronenkuchen zum Kaffee

LinkDiesen Kuchen habe ich hier bereits vorgestellt. Es ist bei akutem Kuchenbedarf sehr schnell zusammengerührt und hält sich in einer Dose (vorzugsweise im Kühlschrank) einige Zeit.
Diesmal habe ich ihn in einer Glasauflaufform gebacken, das war mein erster Versuch, und ich muss sagen, das hat sehr gut geklappt. Der Kuchen schmeckt besonders gut, wenn man ihn vor dem Verzehr noch etwas mit Lemon Curd bestreicht.

Dienstag, 19. Juli 2011

Das Wochenhähnchen - Ein Versuch

Dieses Gericht kann man genausogut mit einem ganzen Hähnchen machen, ich hatte 6 Riesenoberschenkel. Das Fleisch der Oberschenkel wird hierzulande derartig geschätzt, dass man es standardmässig sogar entbeint und enthäutet kaufen kann. Ich bevorzuge es den Hähnchenbrüsten, da es geschmackvoller ist. Die folgende Zubereitungsweise ist 'right up my street', da sie nur einen Kochvorgang in einer Form erfordert, das war für das Sonntagsessen gerade richtig.
In eine gebutterte feuerfeste Form habe ich für zwei Personen je eine Moehre in Stücken und eine Zwiebel grob geschnitten gegeben. Dazu kamen je drei halbierte Drillinge. Gewürzt wurde mit Knofischeibchen, Salz Pfeffer, Italienischer Kräutermischung und Zitrone.
Nach ca. 50 Minuten bei 200 Grad konnte gegessen werden. Pro Person gab es die Kartoffeln, das Gemüse und je einen Oberschenkel. Dazu gab es noch Stangenbohnengemüse aus dem Garten. Die restliche Sauce habe ich gesiebt und aufgehoben. Weiterhin sind noch 4 Oberschenkel da. Die werden in der Woche in noch mindestens zwei weiteren Gerichten Verwendung finden. Es sind noch Chicken Pie und Chicken Risotto geplant.

Sonntag, 17. Juli 2011

REGEN REGEN REGEN ---- Dauerregen

Der letzte Post hätte vielleicht eher den Titel tragen sollen 'Vor dem Regen', denn seit gestern regnet es in Str☺men. Die Nadel unseres Barometer steht ganz auf der linken Seite (Pluie sagt es da, denn unser Baromenter spricht franzoesisch - liegt daran, dass wir es in der Bretagne gekauft haben - und nun muss das arme Ding auf der Insel schufften!!!). Wie es sich anfühlt mitten im Sommer Herbsttage mit 15 Grad zu haben, das wünsche ich niemandem... ich muss mir quasi 'warme Gedanken' - das sind Gedanken an vergange Urlaube in Italien und Frankreich, machen, um nicht total in eine SAD Depression zu verfallen. Wir hatten viele Pläne für dieses Wochenende. Zu einer Garden Show in Buckinghamshire sollte es gehen, ich wollte auf den Flohmarkt und Hubby wollte seinen neuesten 'heissen Ofen' ausfahren.
Nix wurde draus. Also hat Hubby die Feuerstelle im WZ aufgeräumt, der Schornsteinfeger war da und hat ziemlich viel Dreck hinterlassen, da musste ein neuer Anstrich her. Ich habe erst einmal die Küche geputzt, dann meinen Tischdeckenschrank neu organisiert, eingekauft und ich war - wie viele andere Leute auch - im DVD Verleih, denn das TV Programm ist diesertage auch nicht erhebend. 'The Kings Speech' musste es sein, denn den hatten wir bisher verpasst. Ich fand den Film stellenweise ziemlich schmerzhaft anzuschauen, der Charkter von George VI wurde von Colin Firth sehr einfühlend portraitiert - es überrascht nicht, dass er dafür einen Oscar gewonnen hat. Die Atmosphäre des Film wurde in Blau- und Grautoenen dargestellt - durchgängig im ganzen Film - einfach toll!
Für heute gibt es noch drei weitere Film - Be Prepared, sage ich da nur :o))

Freitag, 15. Juli 2011

After the rain - Nach dem Regen

Neulich abends, nachdem es geregnet hatte, wie schon so oft in diesem Sommer, machte ich einen Gartenrundgang.
Die Pflanzen sind wie Freunde, ich kümmere mich, ich füttere sie und ich unterhalte mich gerne mit ihnen :o)
Hier die Rose 'Chinatown', sie ist ein bisschen am falschen Platz, daher hat sie nicht so viele Blüten, ich mag sie sehr. Die Blüten duften leicht, sind gefüllt und verblühen mit einem pinken Rand.
Hier die Wasserstelle in der Zinkwanne, die Lilie macht immer noch nichts, aber das Wasser hat sich geklärt, daher bin ich schon zufriedener.
Dies ist die Clematis 'Hagely Hybrid', sie wächst vor dem Haus in einem Kübel und ist sehr blühfreudig.
Dies ist auch im Vorgarten 'Crocosmia Lucifer', mein ganzer Stolz, der Wind hat ihr aber schon etwas mitgespielt. Ich mag das Anbinden mit Stoecken nicht so, da sieht der ganze Garten aus wie beim Mikado....
Hier unsere Zweitwasserstelle. Wir moegen das Geräusch des leise plätschernden Wassers. Unser Katzentier trinkt hier auch gerne 'mal ein Schlückchen.
Stangenbohnen konnte ich mir nicht verkneifen. Seit wir unseren Schrebergarten nicht mehr haben, versuche ich wenigsten ein paar Gemüse, Salate und Kräuter in unserem kleinen Stadtgarten anzubauen.
Hier die Fuchsien in unserem 'Hanging Basket'. Seit meiner Kindheit liebe ich Fuchsien, sie erinnern mich an Petticoats.
Hier eine kleine Sukkulentensammlung im alten Milchträger. Am Design muss ich noch arbeiten. Ich habe nun, angeregt durch die Gartenblogs, die ich sehr gerne lese, an vielen Stellen in unserem Garten an den Beeträndern diese kleinen Pflänzchen gesetzt.
Ich wünsche Euch ein schoenes Wochenende. Bei mir geht es heute Abend zum Inder, den Geburtstag einer lieben Kollegin feiern.

Montag, 11. Juli 2011

Pouting mit Süsskartoffelpüree und Broccoli

Neulich schaute ich das Jamie Oliver Programm ' 30 Minute Meals'. Ich gebe mich da keinen Illusionen hin, wenn man das Menu in 30 Minuten schaffen will, muss man 'flat out' arbeiten. Das macht mir keinen Spass, ich geniesse den Prozess des Kochens und will mich da nicht hetzen lassen. Im Prinzip finde ich die Show aber gut, denn sie zeigt, dass gutes Kochen keine Zauberei ist, und dass im Prinzip jeder dieses Ziel erreichen kann.
LinkMein Rezept ist lose an dieses angelehnt. Allerdings koche ich ja für Hubby, und der mag es bekanntlich nicht zu extrem..... leider! Der freundliche Fischmensch überzeugte mich, doch einmal P0uting zu versuchen, er sei einheimisch und gehoere auch in die Dorschfamilie, in der Tat heißt er auf deutsch dann auch 'Silberdorsch' - noch nie davon gehoert. Weitere Recherche ergab, dass er ein Beifisch ist, der normalerweise weggeworfen wird, das finde ich gar nicht richtig, in Frankreich hingegen, esse man ihn schon immer. Geschmacklich war er nicht vielleicht weniger intensiv als Dorsch (Cod), aber ich würde ihn auf jeden Fall wieder kaufen. Was wirklich gut gepasst hat, war der Pancetta, der auf dem Fisch serviert wurde.
Die Süsskartoffeln habe ich vorher geschält und in etwas Wasser gargekocht, dann mit Salz, Pfeffer, Mango Chutney und Limonensaft abgeschmeckt. Ich hatte nur den Broccoli am Stiel kurz in der Mikro gegart. Die Marinade habe ich mir, wg Hubby geschenkt, obwohl ich sie gerne probiert hätte. Insgesamt fand ich es eine gelungene Kombination, obwohl Hubby war das Süsskartoffelpüree eigentlich zu süss, was soll ich dazu noch sagen????

Samstag, 9. Juli 2011

Coleslaw - einfach lecker!

Coleslaw ist die ideale Beilage zum BBQ. Heute Abend ist bei uns Street-BBQ-Party und jeder soll ein Gericht fürs Buffet mitbringen. Bei mir gab es noch einen Spitzkohl, den galt es weiter zu verarbeiten.
Mit dem Häckselwerk der Kenwood kein Problem, den beim Coleslaw gilt, je feiner der Kohl gehobelt ist, umso besser. Das geht bestimmt auch auf einem Kohlhobel oder einer Mandoline.
Dazu gesellten sich zwei fette Moehrchen, auch diese wurden fein gerieben, 1 geriebener Apfel und 2 fein gehobelte Schalotten. Ich habe bewusst auf Zwiebeln verzichtet, da ich keinen zu dominanten Zwiebelgeschmack wollte.
Was die Marinade angeht, gibt es viele Moeglichkeiten. Die einen kochen eine Zusammenstellung aus Sahne und dicken mit Eigelb an. Das klang für mich gestern Nachmittag zu aufwändig, daher habe ich einen Becker Creme Fraiche genommen und diesen, nach Gefühl, mit 1-2 EL Reiswein Essig, 1 TL Senfpulver (gehoert unbedingt ins Rezept, wer kein Senfpulver hat, Senf tut es auch), 1-2 EL Ahronsirup, Salz und Pfeffer und einer Msp (bitte wirklich nur eine Winzigkeit) Curry Pulver verrührt.
Der Salat schmeckt am besten, wenn er über Nacht Gelegenheit zum Durchziehen hat. Ich freu mich schon auf heute Abend, denn zum Grillen gibt es keine bessere Beilage.
Dieses Wochenende findet der British Grand Prix in Silverstone statt. Wir wohnen Luftlinie etwa 8 Meilen davon entfernt, und in der Einflugschneise der Hubschrauber. Seit 8 Uhr ist die Luft von einem steten Summen erfüllt. Das Qualifying beginnt um 13 Uhr, teilte mir Hubby mit. Er wird es sich natürlich anschauen, ich treffe mich mit Kollegen zu unserem letzten Cooking Club Meeting.