Ich habe mich ein paar Tage schon nicht gemeldet, das lag daran, dass wir auf einem Kurztrip in Deutschland waren. Jetzt muss ich Euch 'mal fragen, was ist denn los in Deutschland??? Ich fahre da gemütlich mit einem offensichtlich englischen Auto und dauernd werde ich genötigt, man hupt hinter mir, nicht nur einmal.... Auf der Autobahnausfahrt werde ich geschnitten, auch nicht nur einmal - dabei halte ich mich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Beim Einparken wird wieder gehupt, hat das schon einmal jemand versucht (so mit dem Steuer auf der anderen Seite etc). Was denken sich die Deutschen eigentlich dabei???? Ist das die so oft beschworene Ausländerfeindlichkeit, die hier sich zeigt? Bei einem englischen Auto muss es doch jedem klar sein, dass es sich beim Fahrer/in vielleicht nicht um einen Einheimischen handelt. Ist es da richtig diesen sofort zu nötigen, da er sich vielleicht etwas langsamer im Strassenverkehr verhält, als man es gerne hätte??? Das kann doch nicht Euer Ernst sein!!!!! Ich bin über dieses Verhalten total entsetzt. So etwas würde hier nicht passieren. Im Gegenteil, bei offensichtlich benachteiligten Autofahrern (weil das Steuer ja nunmal auf der anderen Seite ist, und man an Kreuzungen naturgemäss nicht den totalen Überblick hat), ist hier jeder gerne bereit zu helfen bzw auch einmal zu warten - hupen würde niemandem in den Sinn kommen. Für polnische Autofahrer gibt es in vielen Städten sogar Strassenschilder in polnischer Sprache. Für alle Ausländer sind Formulare hier in mindestens 6 Sprachen erhältlich, kann man sich nicht verständigen, gibt es in allen Städten Übersetzer, die gerne (und für den Ausländer kostenfrei) helfen. Weiter fällt mir auf, dass die Deutschen sich auch gerne gegenseitig auf ihre Nicht-Konformität mit Regeln aufmerksam machen. Im Supermarkt an der Kasse geht etwas schief mit der EC Karte einer Kundin, schon hat in der Schlange jeder eine Meinung zum Thema, und die wird auch lautstark Kund getan - ein wirklich abscheulicher Charakterzug, so fiel mir auf. Kein Wunder, dass der Deutsche an sich im Ausland für besserwisserisch und arrogant gehalten wird. Ich meine, klar sind Regeln für das Zusammenlegen der Menschen notwendig, aber irgendwo, zum Beispiel daheim, muss es doch auch persönliche Freiheit geben. Mein Vater berichtete mir, dass es sich in seiner Nachbarschaft ein Polizist zur Aufgabe gemacht hat, in seiner Freizeit, Fahrzeuge, die eventuell entgegen der Fahrtrichtung oder mit zwei Rädern auf dem Bordstein geparkt werden, mit Knöllchen über 15 Euro zu versehen. Ich frage mich, merkt der die Einschläge noch, auf einer Wohnstrasse, nach Feierabend ?- da würde sich hier kein Mensch drum kümmern!
Wäsche aufhängen oder DIY am Wochenende, Rasen mähen in der Mittagspause, Autowaschen am Sonntag, da schert sich hier niemand drum, denn zuhause muss jeder die Freiheit haben, seinen Tätigkeiten nachzugehen. Dabei hört auch hier der Spass auf, wenn sich der Nachbar gestört fühlt, nur fühlt man sich hier halt nicht durch jede noch so kleine Kleinigkeit gestört!!!
Ihr merkt, dieser Deutschlandbesuch hat mich schockiert und wirft ernsthaft die Frage auf, wollen wir uns wirklich im Rentenalter wieder nach Deutschland begeben??? Die Freiheit des Einzelnen wird dort ganz klar durch einen übergeordneten Kollektivzwang unterdrückt, das ist für mich ein ziemlich unakzeptabler Zustand. Was meint Ihr dazu????


Dieses Rezept sollte eigentlich der Beitrag zum Blogevent Frankreich werden, dann fiel mir auf, dass es sich ja um Mittelmeer und Frankreich handelt und Quiche eher aus dem deutsch-französischen Grenzgebiet stammt und dann war es sowieso zu spät..... aber diese Quiche hat so toll geschmeckt, dass ich das Rezept gerne vorstelle. 



Unterdessen den Broccoli putzen, überschüssige Blättchen und evtl holzige Stielenden abschneiden. Auf einem Glasteller arrangieren, 2 EL Wasser zugeben und mit Klarsichtfolie abdecken. In der Micro 3-4 Minuten garen.













Zutaten:

Etwas abkühlen lassen, dann die Form lösen. Mit Puderzucker bestreut servieren. Dazu passt gut ein Klacks Creme Fraiche.



