Translate

Samstag, 30. Oktober 2010

Die Gärten von Eyrignac - Dordogne

Das Thema Gärten setzte sich in unserem Frankreichurlaub fort, hier die Gärten von Eyrignac in der Dordogne.
Eine wunderschöne Anlage, viel Formschnitt von Eibe, Buche und Buchsbaum. Aufteilung in Gartenträume.
Es gibt verschiedene Gartenräume. Einen chinesischen Pavillion. Ein Restaurant, den unvermeidlichen Shop.

Einen Teich und viele verschlungene Wege.

Leider waren wir nicht ganz alleine dort, dennoch hatte man viele Teile des grossen Gartens für sich allein.

Freitag, 29. Oktober 2010

Gebackener Camembert

In Deutschland schon fast Standard, ist auf der Insel der gebackene Camembert nicht so verbreitet. Dabei ist er ganz einfach zu machen. Einen guten Normandie-Camembert aus der Verpackung nehmen und wieder in die Holzdose legen. Mit einem Zahnstocker die Oberfläche gleichmässig einstechen und mit einem EL Sherry tränken. Eine in Scheiben geschnittene Knoblauchzehe darüber streuen und bei 180 Grad ca. 20 - 25 Minuten im Backofen backen.
Kurz abkühlen lassen und dann die Oberfläche kreuzförmig einschneiden und die Oberfläche zurückklappen. Mit gemahlenem Pfeffer bestreuen. Ein Camembert reicht als Abendessen mit Kartoffelbeilage für zwei Personen. Ich habe dazu Seranoschinken, eingelegte Gürkchen und Zwiebeln serviert.
Das Ganze ist aber auch als Vorspeise zu einem Menue denkbar, dann würde diese Portion für 3 - 4 Leute reichen.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Pasta mit Pilz-Zucchini Sauce

Dies ist nicht das bestausehenste Essen, aber geschmeckt hat es toll. Dieses Rezept ist für zwei Personen:
300 g mageres Rinderhack
200g braune Champignons, in feine Stückchen geschnitten
2 Schalotten, fein gewürfelt
2 Knofizehen, durchgepresst
1 EL getrocknete Steinpilze, in warmem Wasser eingeweicht
2 Zucchini, gerieben
1 kleines Glas Weisswein
etwas gekörnte Brühe
1 TL Senf
Salz, Peffer, Oregano
3 EL Creme Fraice
Olivenöl
Zwiebel mit Knofi in Olivenöl leicht anschwitzen, Rinderhack zugeben und unter rühren anbräunen. Geschnittene Pilze und Zucchini zugeben und gut anbraten. Mit Weisswein und den getrockneten Pilzen ablöschen, gekörnte Brühe zugeben und 10 Minuten auf kleiner Hitze reduzieren lassen. Mit Creme Fraiche, Senf, Oregano, Pfeffer und Salz abschmecken. Auf geringelter Pasta servieren. Vor dem Genuss noch mit etwas Trüffelöl beträufeln.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Die Gärten von Marqueyssac im Perigord

Ich habe Euch noch gar keine Fotos von unserem Urlaub im September in Frankreich gezeigt. Hier die Impressionen eines Gartenbesuches. Die Gärten von Marqueyssac in der Dordogne hatte mich schon eine ganze Weile interessiert.
Die Gärten liegen auf einer Anhöhe, von der man eine ausgezeichnete Sicht auf die Schlösser ringsumher hat.
Es gibt sehr viel Buchsbaum und auch andere Gehölze wurden schön in Form geschnitten.

Für mich reichlich Inspiration um ein Projekt im eigenen Garten anzuschubsen, aber davon demnächst mehr!!!
Wenn Ihr in Südfrankreich seid, unbedingt einmal dort hinfahren, es lohnt sich wirklich.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Neues Lieblingsgetränk - Pear Cider

Mein absolutes Lieblingsgetänk diesen Sommer und auch noch im Herbst ist Pear Cider, auch Perry genannt, Cider aus Birnen. Der schmeckt viel leichter als der Apfel Cider. Er perlt so schön und wird von vielen Herstellern angeboten. Mein persönlicher Favorit ist der 'no-name' Pear Cider von Lidl der unter dem Namen Orchard verkauft wird.

Montag, 25. Oktober 2010

Crab Cakes - Krabbenfrikos

Mit einem Restchen von Kartoffelpü kann man gar nette Sachen anstellen. Man mische den Inhalt einer Dose Krabbenfleisch, eine handvoll gehakte Petersilie, geröstete Zwiebeln, oder alternativ gehackte Frühlingszwiebeln mit dem abgekühlten Kartoffelpüree. Gewürzt wird mit Wasabi Paste und Chillisauce nach Geschmack.
Als Beilage ganz einfach gehobelte Gurkenscheiben und eine Sauce angemischt aus Chillisauce und Mayonnaise.
Alle Zutaten für die Crab Cakes gut vermischen und daraus mit zwei Esslöffeln Frikos formen, sie sollen ein bisschen ausgefranst aussehen. In heissem Sonnenblumenöl ausbacken. Noch warm mit den Beilagen servieren.


Sonntag, 24. Oktober 2010

Spaghetti mit Meeresfrüchten

Diese neuen Spaghetti gab es bei Tescos. Sie enthalten neben Weizenvollkornmehl auch Mehl aus Kichererbsen, Erbsen und Linsen und enthalten somit essentielle Proteine, die für Wachstum und Erhaltung des Körpers gut sind. Schmecken tun sie, nebenbei bemerkt, auch sehr gut.
Für dieses Gericht habe ich eine Stange Lauch zusammen mit einer gepressten Knofizehe in Olivenöl leicht angeschwitzt, mit einem Glas Weisswein abgelöscht und etwas Fischfond zugefügt. Das Ganze wurde etwas eingekocht und dann mit einem halben Becher Creme Fraiche vermischt. Abgeschmeckt habe ich mit etwas Senf, Salz und Pfeffer. Dann in der heissen Sauce ca. 150g Miesmuschelfleisch und Tigerkrabben (soviele man möchte) erwärmen. Mit den Spaghetti vermischen und servieren. Ich habe noch etwas kleingeschnittene Tomate und Bottarga darübergestreut.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Zum Hochzeitstag gab's einen Ausflug nach Chester

Und schon wieder gab es ein weiteres Jahr zu feiern, genaugenommen, bereits am vorletzten Samstag. Da Hubby beruflich viel im Auto fährt, buchte ich eine Zugfahrt nach Chester. Gemütlich ging es im Eiltempo in 1,5 Std nach Chester. Chester ist eine alte römische Stadt, liegt neben Nordwales und gegenüber von Liverpool. Man müsste dann nur noch mit der 'Ferry, cross the Mersey'.... und dann wäre man in der Beatles Stadt, aber das kommt ein anderes Mal.
Die Innenstadt von Chester bietet an Geschäften, alles was frau sich so wünschen könnte.Einzigartig sind die Fachwerkhäuser mit Gallerie im ersten Stock, so dass die Geschäftsfronten und damit die Einkaufsmöglichkeiten gewissermassen verdoppelt werden. Die Einkaufsstrasse stellt somit den mittelalterlichen Vorläufer der heutigen Shopping Malls dar.

Elegante Arkaden gibt es selbstverständlich auch, und eine Kathedrale, und Strassenmusik und eine Markthalle und eine römische Stadtmauer. Der versandete Hafen ist heutzutage eine Galopprennbahn.
Diesen reizenden Mann würde ich glatt immer wieder heiraten!!!!! Prost, und hoffentlich viele weitere Jahre.....
Bei Carluccio wurde zu Mittag gegessen. Ich war überrascht, die Leute standen Schlange dort, um Kuchen und andere Leckereien zu kaufen oder einen der letzten freien Tische zu ergattern.

Bei uns gab es zuerst Frito Misto - so was von Leckerchen!

Und dann Pasta, very good!! Antonio Carluccio rühmt sich, alle Zutaten nur von ausgesuchten Produzenten in Italien zu beziehen. Ich weiss nicht, ob das so stimmt, aber geschmeckt hat es wirklich ausgezeichnet.
Römische Ruinen gibt es in Chester auch, hier im Bild Reste eines Hypocaustensystemes.

Reste des Amphitheaters, leider kann nicht weiter gegraben werden, da es sich an einem strategischen Verkehrsknotenpunkt der Stadt befindet.
Hier im Bild der Clock Tower, angeblich nach Big Ben der meist fotografierte Uhrenturm im Königreich. Wir glauben das heute einfach Mal!!!

Sonntag, 17. Oktober 2010

Umgedrehter Birnenkuchen - sehr schokoladig

So, falls sich jemand fragt, was den aus meinen Birnchen geworden ist, hier kommt schon ein Rezept zu diesem Thema.
4 kleine reife Birnen (aus der Dose geht zur Not auch)
100g weiche Butter
100g leichter Mucovado Zucker
2 Eier, M
75 ml Milch
75g Mehl (self raising, mit Backpulver bereits drin - ansonsten etwas Backpulver zufügen)
50g dunkle Schokolade (70% Kakaobestandteile), geschmolzen
1 TL Vanille Extrakt
40g Kakaopulver
Für den Guss:
50g Schokolade, wie oben mit 1 EL golden Syrup (oder Honig) zerlassen
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine kleine Springform buttern und die Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und mit der Schnittseite nach unten in die Form legen.
Butter mit Zucker schaumig rühren, Eier und dann die anderen Zutaten nach und nach unter rühren zufügen bis ein gleichmässiger Teig entstanden ist. Diesen über die Birnen in die Form geben und etwas glattstreichen.
25 - 30 Minuten bei 180 Grad backen. Etwas abkühlen lassen und dann auf eine Kuchenplatte stürzen. Mit dem vorbereiteten Guss verzieren.

Schmeckt herrlich schokoladig!!!

Samstag, 16. Oktober 2010

Cooking Club - die Erste - Spätzle

Wir haben einen Kochclub gegründet, er besteht derzeit aus 5 Mitgliedern, drei Deutschen, einem Engländer und einer Inderin. Wir werden uns monatlich treffen und uns bestimmten Rezepten widmen, die wir vorkochen und dann gemeinsam verköstigen.
Der erste Abend war dem Thema Spätzle gewidment. Das war für mich sehr interessant, da ich nördlich des Weisswurstäquators aufgewachsen bin und diese Art von Pasta nicht zum Repertoir meiner Mama zählte. Der Teig wurde aus 9 Eiern, 1 TL Salz, etwas Wasser und Mehl angerührt. Genug Mehl nach und nach zugeben, so dass ein dickflüssiger Teig entsteht.

Nun den Spätzleteig durch eine Spätzlepresse in siedendes Salzwasser drücken. Es entstehen kleine, wohlgeformte Würmchen. Diese schwimmen oben, wenn sie gar sind und können mit dem Schaumlöffel abgefischt werden.

Ein Mitglied des Kochclubs brachte einen waschechten Spätzleschaber mit.

Zum Spätzleschaben wird der Teig dünn auf ein Brett geschmiert und dann unmittlebar über der Kochwasseroberfläche mit schnellen Bewegungen ins Wasser geschabt. Man kann die Bewegung im Foto unten erahnen.
Die entstehenden Spätzle sehen etwas unregelmässiger aus, die Dame war auch etwas aus der Übung und das Brett nicht aus Holz, wir bitten in dieser Hinsicht um Nachsicht.

Die Spätzle wurden weiter zu Käsespatzen verarbeitet. Dazu werden sie in Lagen mit Sauerrahm, geriebenem Käse
und gerösteten Zwiebeln in eine feuerfeste Form geschichtet.

Im Backofen bei 180 - 200 Grad 25 Minuten überbacken.

Dazu gab es frischen Feldsalat mit Pilzen. Ein wirklich leckeres Essen - A good Time was Had by All!