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Samstag, 31. Oktober 2009

Happy Halloween ....... Pumpkin Pie

Das Jahr marschiert mit Riesenschritten auf Weihnachten zu, heute ist schon Halloween, das alte Fest der Geister.
Viel Spass wünsche ich Euch beim Trick or Treat!!!!
Und weil ich das schon immer mal versuchen wollte, habe ich zur Feier des Tages eine Pumpkin Pie wie sie unsere Cousins in den Staten gerne zu Thanksgiving servieren gebacken.

Dazu das Fleisch eines Butternut Squash Kürbises kleinschneiden und bei 180 - 200 Grad 30 Minuten im Ofen garen lassen, dann mit einer Gabel zerdrücken und auskühlen lassen.
Einen Mürbeteig aus 200g Mehl, 100g Butter und etwas Wasser zubereiten. Einen EL Zucker zugeben, ausrollen und eine Pieform damit auskleiden. Ich habe eine Keramikform genommen, bin aber überzeugt, dass das Backergebnis in einer Metalform besser wäre. Ich hatte diesmal auch nicht vorgebacken, würde es aber beim nächsten Mal für 10 Minuten tun.

Für die Füllung das Kürbismus (sollte ungefähr 500g sein) mit 2 Eiern und einer Dose Kondensmilch (410ml) zusammenrühren. 175g braunen Zucker und als Gewürze 1 EL Brandy, 1/2 TL gemahlenen Ingwer, 1/2 TL gemahlenen Zimt, 1/2 TL gemahlenes Muskatnuss und 1/2 TL Salz zugeben. 1 EL Speisestärke unterrühren und Gut vermischen und auf dem Mürbeteigboden geben. Bei 200 Grad ca 40 Minuten backen. Die Pie schmeckt am besten, wenn man sie über Nacht gut auskühlen lässt und am nächsten Tag mit Creme Fraich serviert.

Freitag, 30. Oktober 2009

Ausflug zum Pitsford Reservoir - Northamptonshire

Sonntag wollten wir uns mal richtig durchpusten lassen, die Sonne schien und eine kleine (uffff) Wanderung war angesagt. Wir fuhren zum Pitsford Stausee, der ist nicht weit von hier. In den letzten Jahren wurde er touristisch erschlossen und bietet einen Segelclub, einen Angelclub und ein gut ausgebautes Netz von Wanderwegen.
Recherche auf dem Internet ergab, dass der Rundweg 7 Meilen beträgt, da muss ich wohl was verwechselt haben, denn ich dachte, das schaffe ich doch locker (7 Meilen - bei mir im Kopf kamen irgendwie nur 7 km an.....). Na ja, ich hatte so nach der halben Runde, und als der Wind so frontig blies ziemlich die Nase voll, aber jammern 'ich will auf den Arm' etc ging nicht - denn wenn man halb rum ist, ist der Weg zum Auto von jeder Seite gleichlang.....
Ich habe ein bisschen auf der Bank gesessen und dann tapfer die Zähne zusammengebissen und weitermarschiert. 7 Meilen sind wohl doch fast 12 km - das hatte ich irgendwie nicht bedacht.
Es hat dann wegen dem Gegenwind doch fast 2,5 Std gedauert - auf der anderen Seite des Stausees waren auch deutlich weniger Bänke, und von Toiletten wollen wir mal gar nicht sprechen......
Das Wildlife ist toll, es tummeln sich reichlich Wasservögel und auch die Aussichten sind sehr schön. Weil ich so tapfer war, hat mir Hubby zum Abschluss einen schönen Kürbis im Farmshop gekauft :o)))
Fazit: Können wir wieder machen!

Donnerstag, 29. Oktober 2009

So einiges tut sich noch im Garten

Dies ist eine winterharte Strauchfuchsie, deren Namen ich leider nicht kenne. Wir haben sie als kleinen Setzling bei einer Gartenveranstaltung in Usk in Wales gekauft.
Dies ist der Ziersalbei "Hot Lips", er wird auch immer grösser und ich hoffe, dass er über den Winter erhalten bleibt.
Das ist die Fuchsia "Southern Belle", die Blüten haben easy eine Grösse von 10-12 cm. Fast schon obszön, wie die Belles ihre Petticoats schwingen :o))
Mit den Fuchsien hatte ich im Sommer nicht so richtig Glück, aber derzeit laufen sie zu Höchstform auf, hoffe nur, dass der Frost nicht so bald kommt und die Pracht dahinmacht.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Topinambur Suppe - Jerusalem Artichoke Soup

Beim Deutschlandbesuch bot mir Papa ganz stolz frische Topinambur aus seinem Garten an. Die solle ich mal aufs Allotment pflanzen, meinte er zu mir. Schöne Blumen, so wie Sonnenblumen kämen daraus und die Wurzel könne man im Herbst und Winter essen. Ich fragte ihn, wie er sie denn am liebsten esse, da zuckte er mit den Schultern und meinte, er esse sie nie, das sei mehr Viehfutter, er verkaufe sie manchmal auf dem Flohmarkt - soviel zu diesem Thema von meinem Dad :o)) Hier auf der Insel heissen die Knöllchen, die vom Aussehen an frischen Ingwer erinnern, übrigens Jerusalem Artichokes. Artichokes wohl daher, weil sie geschmacklich sehr an die Artischokenböden erinnern und Jerusalem als Verballhornung des italienischen Wortes für die Pflanze, welches Griasole ist. Ich hatte da mehr die romantische Idee, dass ein Ritter sie, unter Einsatz seines Lebens, eingewickelt in ein Tuch vom Kreuzzug aus dem heiligen Land mitgebracht hatte - da kann man mal wieder sehen, wie schief man mit solchen Vermutungen liegen kann.
Botanisch ist der Name übriges Helianthus tuberosus - nur der Vollständigkeit halber.
Kaufen kann man sie hier für viel Geld in ausgesuchten Supermärkten - ich hatte die Jerusalem Artichokes vor ein paar Jahren schon einmal probiert. Nativ sind die Pflanzen übrigens in Nordarmerika, sie wurden von den USA Ureinwohnern, den Indianerstämmen bereits kultiviert.
Ich habe diesmal Suppe daraus gekocht - Gratin will ich auch demnächst probieren.
Für die Suppe die Knollen gut in warmem Wasser abbürsten, schälen muss man nicht, da die guten Inhaltsstoffe sowieso in der Schale oder direkt darunter zu finden sind, ausserdem ist es recht mühseelig die verwinkelten Knollen zu schälen.
4 - 5 dicke Knollen, in Stücke geschnitten
1 Stange Lauch, in Stücke geschnitten
1 Stange Sellerie, in Stücke geschnitten
1 kräftiger Schuss Shaosingh Wine, oder Sherry
mit Brühe aufgiessen (ich hatte noch frische Lammbrühe) und 20 Minuten auf kleiner Flamme kochen lassen. Mit dem Zauberstab fein pürieren und mit einem EL Senf und Salz und Pfeffer abschmecken. Ein Schuss Sahne zur Abrundung würde sich auch gut machen, auch Trüffelöl unterstreicht den feinen Geschmack.
Auf der Insel wird die Jerusalem Artichoke scherzhaft auch 'Fartichoke' genannt, das bezieht sich auf ihre blähungsfördernden Eigenschaften (Fart = Furz).

Dienstag, 27. Oktober 2009

Sauce Tartare - ziemlich abgespeckt

Wg Diät gab es eine ziemlich abgespeckte Version der Sauce Tartare, geschmeckt hat sie trotzdem.
Für zwei Personen zum Fisch:
2 EL Halbfettmayonnaise (oder noch lighter, wenn man mag)
2 EL Magerquark
Schuss Milch
Salz + Pfeffer
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackte Kapern
1 EL gehackte Cornichons
Alles schön verrühren, war überraschend gut!

Montag, 26. Oktober 2009

Lachs, Nudeln und Chinesisches Gemüse

Wir essen gerne aus dem Wok, und darin zu kochen hat auf jeden Fall Spassfaktor. Am Abend gab es Lachs, ich habe ihn in Alufolie 30 Minuten bei 200 Grad im Ofen gebacken. Der Fisch wurde mit Sojasauce besprenkelt und mit Frühlingszwiebelstüchen und Ingwerscheibchen aromatisiert.
2 Portionen dicke Reisnudeln, nach Packungsanweisung kochen, abbrausen und bereitstellen. Nun die Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Bei uns gab es Pack Choi, Bohnesprossen, Champignons, Mangetout, Frühlingszwiebeln, Knofi und ein paar Radieschen, die schmecken nämlich warm als Gemüse oder auch als Suppeneinlage ganz prima.Das Gemüse in etwas Oel (oder auch in reichlich Oel) heiss unter rühren anbraten. Mit etwas Hühnerbrühe aufgiessen und mit Sojasauce abschmecken, das ganze dauert nicht mehr als 5 Minuten. Eine Prise 5-Spice Gewürz macht sich auch gut. Mit dem Lachs servieren.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Circulon Back / Auflaufform

So nach einigen preiswerteren Backformen, die meist nur ein paar Monate hielten habe ich mir nun endlich auch eine Premium-Backform geleistet.
Circulon ein Produkt der Meyer Inc in Californien, auch die allseits bekannte Kitchen Aid wird von dieser Gruppe hergestellt. Die Backformen haben Spezialbeschichtung, sind garantiert für Temperaturen bis 240 Grad und selbstverständlich spülmaschinefest. Hoffen wir 'mal das Beste.
Dies Form hat jedenfalls die ideale Grösse um Brownies oder Flapjacks darin zu backen, aber auch ein Hähnchen oder eine Lasagne kommen sicher gut raus.

Samstag, 24. Oktober 2009

Lamm Biryani

Auf der Insel kocht und isst man viel indisch. Hier gibt es ein Lamm Biryani - wirklich ganz einfach.
Für vier Personen braucht man ein Stück Lammkeule, ca. 500g, den Knochen auslösen und Brühe damit kochen und das Fleisch in kleine Würfel schneiden.
Die Marinade aus 2 EL Joghurt und 3 EL Currypulver zusammenrühren. Beim Currypulver kommt es drauf an, was ihr habt, ich habe Tikka Masala genommen, das ist eine sehr gefällige, zimtlastige Mischung. Madras, Garam Masala oder andere Mischungen sind denkbar. Puristen mischen natürlich selbst, ich hatte an einem Wochentag dazu keine Zeit.

Das Fleisch in die Marinade geben, gut verteilen und für 2-3 Std zugedeckt in der Marinade ruhen lassen.
Eine grosse Casserole mit Olivenöl aufsetzen (bei mir gab es nur Spray) und eine kleingeschnittene Zwiebel und 2 gepresste Knoblauchzehen darin anschwitzen. Das Fleisch und eine handvoll in Scheiben geschnittenen Champignons zugeben. Mit einer Dose Tomatenstückchen aufgiessen. 2 Lorbeerblätter zugeben und ca 30-40 Minuten zugedeckt leise schmoren lassen (bis das Fleisch gar ist).
Nun 340g Basmatireis gut waschen und abtropfen lassen. Auf dem Fleisch verteilen und mit kochendem Wasser ca. 0,5 cm über dem Reis bedecken. Deckel drauf und 20 Minuten auf sehr kleiner Flamme ziehen lassen. Den Deckel nicht abnehmen und auch nicht umrühren, sonst ist es kein Biryani mehr und die 'Magic' passiert natürlich auch nicht.
Nach 20 Minuten den Deckel abnehmen und das Ganze gut druchrühren. Nun 350g gewaschenen und verlesenen Spinat unterheben. Umrühren bis er zerfallen ist und dann den Deckel wieder drauf.
Wenn man Elektro hat den Herd abschalten und 10 Minuten auf der Platte ruhen lassen, bei Gas auf die Warmhalteplatte umsteigen. Mit einem Salat und ggfs Naanbread servieren.

Freitag, 23. Oktober 2009

Ingwerkuchen - Sticky Ginger Cake

Hier nun endlich der versprochene Ingwerkuchen. Er stammt aus dem Kochbuch 'The Kitchen Diaries' von Nigel Slater. Nigel Slater bezeichnet sich selbst nicht als Chef sondern vielmehr als Koch. Er hat das Gewerbe gelernt und arbeitet heutzutage erfolgreich als Food Writer.
Von Zeit zu Zeit hat er auch TV Sendungen, so wie neulich wieder im BBC.
Dieses Buch ist schon mehr als ein Jahr alt, aber ich habe es erst kürzlich bekommen (Danke Dani!). Ich weiss nicht, ob Nigel Slater auch in deutsch veröffentlicht, wenn ihr mal auf die Insel kommt lohnt es sich auf jeden Fall, eines seiner Bücher zu kaufen. Das ist die reinste Poesie, wie er da die Zutaten beschreibt.
Die Diaries sind wie der Name schon sagt ein Tagebuch, fast für jeden Tag steht ein Rezept und ein paar Anmerkungen geschrieben. Da kann man schön eintauchen und kriegt den Einkauf auf dem Marylebone Farmers Market, das Knistern des Kamins und die Gemütlichkeit sofort mitgeliefert. Nigel Slater ist auch passionierter Gemüsegärtner, in seinem Garten hinter dem Haus in London züchtet er so manches für den Kochtopf.
Im Bild sieht man die beiden 'exotischen' Zutaten: Stem Ginger, eingelegten Ingwer und Golden Syrup, beides sehr britisch, ich weiss nicht, inwieweit man diese in Deutschland bekommen kann. Golden Syrup sieht aus wie Honig, schmeckt aber eher caramelartig nach Zucker. Vielleicht kann man aus braunem Zucker selbst welchen herstellen?
Der Stem Ginger/Ingwer kommt kugelartig geschnitten, eingelegt in Zuckersirup daher. Vielleicht im Asialaden erhältlich?
250g Selfraising Flour (Mehl mit schon Backpulver drin)
2 gestrichene TL gemahlenen Ingwer
1/2 TL gemahlenen Zimt
1 gestrichener TL Sodabikarbonat
Prise Salz
200g Golden Syrup
2 EL Ingwersirup (aus dem Ingwer Glas)
125g Butter
3 Kugeln Stem Ginger - ungefähr 55g (Ingwer im Glas), fein gehackt
2 gehäufte EL Sultaninen
125g unraffinierten, dunklen Muscovado Zucker
2 grosse Eier
240ml Milch
Eine grosse Kastenform (Nigel schlägt allerdings eine quadratische 22 x 22cm Form vor) mit Pergament auskleiden, den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Wieder einmal fängt alles mit einem Topf auf dem Herd an. Die Butter, den Golden Syrup und den Zucker unter rühren schmelzen. Den Ingwersirup, die Sultaninen und den gehackten Ingwer zugeben und gut durchrühren. Die Eier mit der Milch verschlagen. In einer Schüssel das Mehl, Sodabikarbonat, den gemahlenen Ingwer, Zimt und das Salz vermischen. Die Butterzucker Mischung untermischen und dann die Eiermilch zugeben, alles gut vermischen. Der Teig hat nun die Konsistenz wie Pfannekuchenteig, davon nicht beunruhigen lassen.Den Kuchen 55 - 60 Minuten backen (wenn man eine quadratische Form benutzt, nur 35 - 40 Minuten, backen lassen.
Warm mit Custard (Vanillesauce) als Dessert servieren - sehr klassisch britisch, oder wie ich, in der Form abkühlen lassen und zum Tee bzw Kaffee geniessen. Während ich das so schreibe, muffle ich gerade ein Stück (nur ein kleines natürlich wg Diät). Der Kuchen ist klebrig, wie er sein sollte und schmeckt wirklich gut.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Gewürzabreibung für Schweinefilet

Gestern Abend gab es Schweinefilet mit Zucchini Couscous und Bohnen. Für drei Personen habe ich ein Schweinefilet in drei Teile geteilt und schmetterlingsmässig aufgeschnitten. Die Gewürzabreibung hatte folgende Zutaten:
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL getrockneter Oregano
Reichlich Salz und Pfeffer
Alle Zutaten gut mischen und Fleisch von beiden Seiten damit einreiben. Ich habe es auf dem mit Olivenöl eingesprühten Griddle ca. 4 Minuten von jeder Seite gebraten (kommt darauf an wie rosa man das Schweinchen gerne mag). Die Gewürzabreibung machte sich gut - lecker!
Für den Couscous für drei Personen:
150g trockener Couscous
3 Zucchini
3 Tomaten
250ml Hühnerbrühe
Olivenölspray (oder noch besser etwas Olivenöl)
Salz und Pfeffer
Den Couscous in ein Gefäss geben und mit der heissen Brühe übergiessen, zugedeckt 10 Minuten stehen lassen, dann mit der Gabel auflockern.
Die Zucchini halbieren und in Scheiben schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl vermischen. Auf ein Backblech geben und bei 220 Grad im Backofen 35 Minuten backen.
Tomate in Stückchen schneiden mit Couscous und den gebackenen Zucchinis vermischen. Ich habe mir noch etwas Tabasco Sauce darübergeträufelt, denn ich mag es scharf, Hubby nicht so. Ich hätte normalerweise noch eine rote Chilli kleingeschnitten und unter den Couscous gemischt.
Dazu gab es grüne Böhnchen, leider etwas zu lange gekocht, ich war unaufmerksam gewesen und hatte nicht bemerkt wann sie zu kochen angefangen hatten :o((

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Ausblick aus dem Küchenfenster - leider ohne Sonne

Der Blick durch's Küchenfenster ...... vielen Dank Barbara's Spielwiese für diese tolle Anregung. Hier kommt mein Beitrag, wennauch etwas verspätet.Unser Haus grenzt mit dem Garten an eine Zeile von Reihenhäusern, die schon 1880 erbaut wurde. Die Häuser aus der Zeit werden hier Two-Up-Two-Down genannt, weil sie sowohl oben als auch unten zwei Räume haben, weiterhin verfügen sie meist über ein 'Hinterhaus', welches man hier im Bild sehen kann.
Als wir unser Haus vor 11 Jahren besichtigten, gefiel mir dieser Hinterhausaspekt des Gartens sehr gut, besser kann man das noch von oben sehen, da fällt der Blick auf die gesamte Reihenhauszeile mit ihren Schornsteine. Ziemlich urban chic fand ich das damals!
Heutzutage wird allerdings auch bei mir die Sehnsucht nach einem 'Room with a View' stärker. Wenn es die Finanzen erlaubten, würden wir gerne in ein Haus mit Ausblick umziehen - allerdings müssten alle Nachbarn dann mitkommen, denn so nette fänden wir bestimmt nicht noch einmal ....
Unser Haus ist aus den 60er Jahren und wir haben vor einigen Jahren den Wintergarten, links im Bild angebaut, damit mein aus Deutschland mitgebrachter Eichentisch Platz hatte.
Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich meinen Garten, und den liebe ich wirklich sehr. Leider ist es nun doch schon sehr herbstlich, wenn ich dann in der warmen Küche stehe, ist es sehr gemütlich und da man vom Küchenfenster einen Grossteil des Gartens übersehen kann, plane ich schon mal das nächste Gartenjahr.
Manchmal beobachte ich auch einfach nur die Vögel oder unser Katze an der Wasserstelle. Das Küchenfenster hat Südlage, so dass am Nachmittag meist die Sonne hereinscheint, daher kommt oft auch die Blende zum Einsatz, denn sonst wird es im Sommer zu heiss und man kann auch nichts sehen.
Hier sieht man noch die Türe, die sich rechts in der Küche befindet. Wenn man sie öffnet, bietet sich der folgende Anblick:

Auch ein schöner Ausblick, finde ich jedenfalls.....

Dienstag, 20. Oktober 2009

Frühstücksomelette

Nun will ich mit meinem neuen Lebensstil nicht etwa zum Diätlangweiler werden, ich werde also nicht allzuviel darüber erzählen, nur die hoffentlich leckeren Rezepte hier vorstellen.
Hier das Frühstück von gestern, ich fühlte mich wie im Hotel. Ein leckeres Omelette aus zwei Eiern und etwas Milch. Eine Handvoll braune Minichampignons in einer Pfanne braun gebraten, darübergestreut. Dazu gab es noch zwei Scheiben Vollkorntoast und Tomate. Da blieb der Hunger in Schach, bis mittags wenigstens :o))

Montag, 19. Oktober 2009

Der Rettungsring muss wech.......

So geht es wirklich nicht weiter, ich futtere und futtere und futtere und der Rettungsring, was macht der, der wird immer beständiger, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Der Besuch bei Mutti hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt, Besuch beim Griechen (needless to say: Metaxa-Gyros musste es sein), Raclette - leckerchen und Kaminkäse mit Baguette, als wir Heim kamen und es schnell gehen sollte......
Aber, ab heute wird alles anders. Ich fange eine Diät, die eigentlich keine sein soll, an. Die Zeitschriften und Bücher von Slimming World, dem populärsten Diätclub in der UK haben es mir angetan. Das liest sich gut, macht Sinn und klappt bestimmt. Zur Gruppe will ich nicht gehen, da es mir widerstrebt, für meine eigene Schwäche auch noch Geld zu bezahlen. Daher wiege ich mich daheim und führe per Excel Statistik.
Slimming World gibt es leider in Deutschland nicht, daher zur Erklärung: Es handelt sich um eine Art Trennkost mit einem bisschen Glyx hineingeworfen. Es gibt grüne (kohlehydratreiche und proteinarme) Tage und es gibt rote bzw original Tage, die sind kohlehydratarm und proteinreich. Es darf zwischen grün und rot munter gemischt werden. Beide Tage sind FETTARM - schade eigentlich :o((
Wenn man zwischendurch Hunger hat, soll man was Gesundes essen. Es gibt eine Free Food Liste, da darf man sich bedienen. Auf der Liste steht auch Humus, ohne alles, ich meine ohne Tahini - ja schmeckt das denn??? - nicht wie im Original, aber dennoch akzeptabel - so stellte ich fest, als ich abgeschmeckt habe.
Ich habe 2 Dosen Kichererbsen mit 2 geriebenen Knofizehen, 1 roten Chillischote und dem Saft einer Zitrone geblitzt. Einen EL fettarmen Joghurt dazu und etwas Wasser, um die richtige Konsistenz zu erhalten. Das Ganze habe ich in drei Portionen aufgeteilt, zwei für die Gefriertruhe und eine für den Kühlschrank. Wenn mich nun der kleine Hunger packt, gibt es Karottensticks/Gurkensticks oder Paprika mit Humus.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Aromatisierter Kaffee mit Monin Sirup - und ein paar Gedanken

Ich wollte ja eigentlich nicht, aber nun habe ich mir doch ein Probepaket der Monin Sirups gekauft. Als Kaffeetrinker war ich bisher Purist! Jawohl!
Beim Deutschlandbesuch (Mutti hat sich übrigens sehr gefreut.....) waren wir am letzten Freitag auch im Centro in Oberhausen zum Shoppi. Dort ging ich bei Tschibo rein. Tschibo hat auch auf die Insel expandiert, aber in unserer Shopping Mall hat man das Konzept von frischem Kaffee und einem wechselnden Sortiment von Kleidung und Haushaltsgegenständen offenbar nicht wirklich verstanden, daher hat die lokale Filiale wieder zugemacht.
Bei Tschibo gibt es bei mir immer Kindheitserinnerungen. Mein Oma nahm mich dorthin zum Kaffeetrinken mit - d.h. ich kriegte natürlich keinen Kaffee sondern was anderes - heisse Schokolade muss das gewesen sein? Die Mischung aus frisch gemahlenem und frisch gebrühtem Kaffee in der Nase ist in meiner Datenbank unter Wohlfühlen und Gemütlichkeit abgespeichert.
Oma war nicht sehr gut betucht, liebte aber ihre Besuche beim Konditor. Später in ihrem Leben reichte die Rente dann zum wöchentlichen Konditorn bei Heinemann oder in einem anderen Café auf der Hochstrasse in Krefeld, der Name wir mir partout nicht mehr einfallen. Als ich noch kleiner war, nahm sie ihren Kaffee hingegen, aus Kostengründen, im Stehcafé bei Tschibo ein, denn bei Tschibo gab es den besten Bohnenkaffee - davon war sie überzeugt! Beim Bäcker gegenüber wurde ein Schmalzkringel gekauft, dieser wurde dann bei Tschibo unterm Tisch heimlich zum Kaffee verzehrt.
Der Gedanke an diese Zeiten lässt mich noch heute Schmunzeln.
Also, bei Tschibo kaufte ich Kaffeebohnen und den Monin Sirup, im Versuch habe ich festgestellt, dass er sich durchaus trinken lässt, man braucht dann auch keinen Schmalzkringel, weil einem durch den Sirup gewissermassen das Stück Kuchen geschmacklich vorgegaukelt wird.

Samstag, 17. Oktober 2009

Risotto mit Pilzen und Artischocken

Wir hatten schon lange kein Risotto mehr gehabt, es wurde also wieder Zeit. Ich muss wirklich sagen, kaum ein Essen macht mich zufriedener, wie ein Risotto. Vielleicht liegt es daran, dass es in der Konsistenz an Babybreichen erinnert - und sich daher Zufriedenheitsgefühle breit machen? Nur noch schnell ein Bäuerchen gemacht und dann ab ins Bettchen :o)))
Für 2 Personen braucht man:
140g Risottoreis
1 Zwiebel, fein geschnitten
1 Knofizehe, zerdrückt
350ml Hühnerbrühe
1 Schuss Sherry
4 getrocknete Tomaten
150g kleine Champignons, in feine Scheiben geschnitten
Artischocken aus der Dose, es waren ca. 4, geviertelt
150g gekochtes Hähnchenfleisch, in kleine Stücke geschnitten
Parmesan + Pfeffer
Risotto wie gewohnt zubereiten, zuerst die Zwiebel, den Knofi und Reis anschwitzen. Mit Sherry ablöschen, die Pilze zugeben und dann nach und nach die warme Brühe zugeben.
Zum Schluss Hähnchenfleisch, kleingeschnittene Tomaten und Artischocken zugeben. Mit Pfeffer und Parmesan bestreuen.

Freitag, 16. Oktober 2009

Vogelscheuchen ----- ob das hilft?

Da wir momentan in Deutschland sind, gibt es ein bisschen was, was ich schon vorbereitet habe: Mehr Fotos aus der Schrebergartenanlage :o))
OK, manche Vogelscheuche hat schon ihren Kopf verloren, der Wettbewerb war auch schon Anfang September ......

Diese ist etwas verblasst aber sitzt dennoch recht komfortabel auf der Gartenbank.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Karottenkuchen - Carrot Cake

Die Angewohnheit Kuchen mit Gemüsen zu süssen stammt offenbar aus dem Mittelalter, zu Zeiten als Zucker rar und teuer war, war es durchaus üblich Möhren, Rüben oder gar rote Beete im Kuchen zu verbacken. Die Zugabe der geriebenen Karotten macht diesen Kuchen wunderbar saftig.Dieses Rezept stammt ursprünglich aus der Rose Bakery. Die Rose Bakery (Bolli - kennst Du sie???) ist ein britisches Lunch-Café in Paris. Ich war selbst leider noch nicht dort, aber es gibt ein Kochbuch.
4 grosse Eier
225g feinen Zucker
310ml Sonnenblumenöl
1 TL gemahlener Zimt
1 gehäufter TL Backpulver
1/2 TL Sodabikarbonat
200g geriebene Karotten
150g Walnussstücke
23cm runde Backform mit Pergamentpapier auskleiden. Alle Zutaten nacheinander zu einem Rührteig vermischen und in die Form geben. Bei 180 Grad 70 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen.
Für den Überzug:
300g Frischkäse (Buko o. Ä)
125g Butter
1/2 TL Vanilleextrakt
50-75g Puderzucker (je nach Geschmack)
Zutaten zu einer Creme verschlagen und den Kuchen damit bestreichen.
Mutti wird heute 75 und wir wollen sie überraschen. Während Ihr das hier lest, hoffen wir bereits in Good Old Germany bei Mutti am Kaffeetisch zu sitzen. Hoffe es klappt alles !!!!