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Samstag, 31. Januar 2009

Guacamole - easy peasy

Guacamole muss man nicht fertig kaufen, auch braucht man keine Gewürzmischungen um sie herzustellen. Ich mache sie so:
1 reife Avocado (sollte sich auf Druck weich anfühlen)
1 Knoblauchzehe, gerieben
1 TL Chillisauce
Saft einer halben Zitrone
Salz
1 EL Creme Fraiche
1 EL Mayonnaise
1 EL gehackte Petersilie
Zutaten im Blitzhacker vermischen - schon fertig. Eignet sich als Dip für Tortilla Chips oder als Aufstrich für Fajitas oder als Brotaufstrich - etc etc etc.

Freitag, 30. Januar 2009

Pilze in cremiger Sherry Sauce

400g kleine Champignons
100ml Sherry
2 EL Bressot (oder anderen Kräuterkäse)
Olivenöl


Pilze in Oel scharf anbraten, sie sollen Wasser verlieren, mit Sherry ablöschen und Bressot in der Sauce auflösen.
Kann kalt oder warm serviert werden, schmeckt auch gut auf Pasta.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Sprüche übers Essen - Food Idioms Teil 2

Big Cheese
Wichtige Person, Anführer
Zum Beispiel: he is a big cheese in his company so you should be very nice to him

In a Nutshell
kurz, in ein paar Worten
Zum Beispiel: We went to the meeting and they told us in a nutshell what would be happening to everyone next year

Sell like Hotcakes
etwas schnell verkaufen
Zum Beispiel: The new CD has only been released for about a week but already it is selling like hotcakes

Couch Potato
eine sehr faule Person
Zum Beispiel: He is a real couch potato and just sits around watching TV and staying indoors all day

Cream of the Crop
das Beste aus einer Auswahl
Zum Beispiel: The company is well-known as a good place to work and is always able to hire the cream of the crop of university graduates

Cup of Tea
etwas, was man gerne tut oder besonders geniesst
Zum Beispiel: Going to art galleries is not my cup of tea so I think that I will stay home this evening and not go with you.

Mittwoch, 28. Januar 2009

schnelle Tortilla

4 gekochte Pellkartoffeln, geschält und in Scheiben geschnitten
1 Zwiebel, in kleine Stücke geschnitten
Olivenöl
3 Eier
Schuss Milch
SalzPaprikapulver

Eier mit Milch, Salz und Paprikapulver verschlagen. Zweibel in Olivenöl ca. 5-10 Min anschwitzen, Kartoffelscheiben zugeben und gut durchwärmen. Mit Eimasse übergiessen und stocken lassen. Ggfs unter dem Grill die Oberfläche stocken lassen.

Abwandlungen sind möglich. Wer es mag kann noch Speck oder Chorizoscheiben und grüne Bohnen, oder Paprikascheiben zugeben.

Dienstag, 27. Januar 2009

Garnelen in Chilli-Weisswein Sauce



300g Garnelen, fertig geschält und gekocht
1-2 rote Chillischoten, in feine Streifen geschnitten
120ml Weisswein
2-3 Knoblauchzehen, gerieben
Salz + Pfeffer
Olivenöl

Chillies in Olivenöl mit Knoblauch kurz andünsten, Wein zugiessen und etwas einreduzieren, Garnelen zugeben und gut durchwärmen - mit Baguette servieren. Ich habe zum Schluss noch etwas Bottarga Pulver zugegeben, das intensiviert den Geschmack nach Meer.

Montag, 26. Januar 2009

Pastinaken Suppe - Parsnip Soup

ca. 300-400g geschälte Pastinaken, in Stücke geschnitten
2 Lauchstangen, in Scheiben geschnitten
1 Stückchen Ingwer, in Stückchen geschnitten
1 Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten
ca. 500ml Hühnerbrühe
Salz
Peffer
Messerspitze Garam Masala
Gemüse mit der heissen Brühe aufgiessen und ca. 20 Min leise köcheln lassen. Pürrieren und mit Gewürzen abschmecken, ggfs etwas Sahne unterrühren.
Um die Suppe gehaltvoller zu machen könnte man gebratene Wurstscheiben oder Bacon oder Croutons hinzugeben.

Sonntag, 25. Januar 2009

Sprüche übers Essen - Food Idioms - Teil 1


In Anlehnung an das von Clothilde auf ihrem Blog Chocolate + Zucchini vorgeschlagene Thema der Food Idiome, habe ich auch einmal in der englischen Sprache nachgegraben und folgendes gefunden:
Fruity as a Nutcake - total verrückt sein -
zum Beispiel sagt man zu jemandem, der ein ziemlich verrücktes Benehmen an den Tag legt: She/he is as fruity as a nutcake.

Bring home the Bacon - Das Familieneinkommen erarbeiten
zum Beispiel sagt man zu jemandem, der vielleicht momentan keinen Job hat:
He was used to bringing home the bacon.....

Full of Beans - energiegeladene Person
zum Beispiel könnte man über unsere Katze, die hier auf der Treppe auf und ab springt sagen:
This morning she is full of beans.

Have Egg on one's Face - sich schämen
diesen Ausdruck hört man oft in der Büroumgebung, wenn es z. B. um Glaubwürdigkeit geht:
If we don't tell them about the problem now, we might end up with egg on our faces.

Piece of Cake - eine einfache Aufgabe
Sollte man gefragt werden, ob man sich eine bestimmte Aufgabe zutraut und findet diese sehr einfach:
That's a piece of cake - easy peasy (unterstützt noch)

Eat humble Pie - seinen Fehler zugeben
Man könnte, wenn sich eine Sache im Nachhinein als falsch herausstellt sagen:
At the time, he insisted that he was right, now he has to eat humble pie.

Samstag, 24. Januar 2009

Karamellisierte Schalotten

Schnell gemacht und sooooo lecker. Karamellisierte Schalotten eignen sich als Beilage zum Steak oder auch als Tapas.
350g Schalotten, geschält und geviertelt
Sherry oder Shaohsing Wine
1-2 EL Zucker
etwas Wasser
Olivenöl
Schalotten in Olivenöl langsam anbraten, nach ca. 5 Min mit Sherry ablöschen, nach weiteren 5 Min mit Zucker bestreuen und unter rühren langsam karamellisieren lassen.

Freitag, 23. Januar 2009

Hiiiiilfe - Joe hat eine Schreisch-Säge

Ich hatte ja schon von Joe berichtet, das ist unser Nachbar, der immer mit dem Wasserschlauch agiert.
In diesem Winter wurde ihm diese Aktivität offenbar zu kalt. Seit neuestem hat er eine Handsäge, die gab es vom Weihnachtsmann. Vielleicht hat seine Frau gedacht das wäre ein gutes Geschenk und er würde so endlich mal die Bretter, die seine Garage vollstopfen, entsorgen??? Wer weiss das schon. Was wir allerdings wissen, ist, dass Joe seit einigen Wochen jeden Tag mindestens eine Stunde (vorzugsweise über Mittag) die Handsäge auf seiner Einfahrt betreibt - denn das Teil ist so was von kreischig..... die kann man beim besten Willen nicht überhören...
In der Nachbarschaft regt sich die Hoffnung, er möge doch wieder auf den alt-vertrauten Wasserschlauch zurückgreifen, das leise Plätschern hatte eine eher beruhigende - wennauch harntreibende - Wirkung.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Bohnen-Paprika-Salat

1 Dose weisse Bohnen
1 rote Paprika, kleingeschnitten
1-2 Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
Saft einer halben Zitrone
reichlich Olivenöl
Salz
Thymian
Zutaten zu einem leckeren mediterranen Salat zusammenmischen, bei Zimmertemperatur servieren - dazu leckeres selbstgebackenes Brot.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Der Selbstversuch - Eichhörnchen Chips

Am Diestag endlich konnte ich die Eichhörnchen Chips käuflich erwerben. Im Selbstversuch habe ich sie für Euch getestet. Schon beim öffnen der Tüte verströmt sich ein Aroma aus Koriander, Knoblauch und Sellerie. Sie sind sind crunchy, wie von Walkers gewöhnt und die Gewürze verteilen sich dezent im Mund, sie sind keineswegs "overpowering". Im Abgang haben sie mich dann fast an die ungarischen Chipsfrisch aus Deutschland erinnert.
Der Hersteller gibt folgendens an:
"no squirrels were harmed in the making of this crisp".
Die Zutatenliste liest sich wie folgt: Kartoffeln, Sonnenblumenöl (33%) und Cajun Squirrel Gewürz: Laktose, Salz, Zucker, Geschmacksstoffe, getrocknete Zwiebeln, getrockneter Knoblauch, getrockneter Zitronensaft, Kardamom, Ingwer, Koriander, Chilli, Kumin, Oregano, Thymian, Piment, Petersilie und Paprika Extrakt.
Weil ich einmal dabei war, habe ich auch gleich die Crispy Duck + Hoisin Version ausprobiert.
Beim öffnen der Tüte war ich überrascht, wie gut Walkers die Atmosphäre in einem China-Restaurant re-kreiert hat. Es duftet nach Orient.... vor allem Sternanis kommt als Aroma deutlich hervor.
Hier liest sich die Zutatenliste der Gewürzmischung wie folgt:
Zucker, Salz, Geschmacksstoffe, getrockneter Knoblauch, getrocknete Zwiebeln, Sternanis, Zimt, Piment Extrakt, Fenchelöl, Pfefferöl, Zimt Extrakt, Anissaat, Soja Protein, Laktose, Butter Extrakt, Ingwer und Paprika Extrakt.
Mir persönlich hat die Enten-Version besser geschmeckt, ich bin allerdings sowieso kein Fan von gewürzten Chips, mir schmecken meist die "slightly salted" Versionen am besten.

Insgesamt ein gelungener Werbe-Gag der Fa. Walkers - soviel steht mal fest! Falls jemand an einer kleinen Probetüte der Eichhörnchen Chips interessiert ist, bitte melden - ich habe noch fünf Stück davon.

Dienstag, 20. Januar 2009

Spanische Lamm Casserole

Für den Tapasabend hatte ich eine Lamm Casserole vorbereitet.
Es gab, weil als Tapas gedacht, nur eine kleine Portion, aber dieses Gericht eignet sich durchaus als Hauptgericht.
500g Lamm-Halsfilet
1 grosse Zwiebel, in Scheiben
1 Knoblauchzehe
1 Dose Tomaten
1 EL Balsamico Essig
1TL geröstetes, spanisches Paprika
2TL Paprikapulver
Salz + Pfeffer
Zwiebeln mit Knoblauch anschwitzen, Fleisch zugeben und rundherum braun werden lassen. Die beiden Paprikasorten zugeben und mit Balsamico (oder Sherry-Essig) ablöschen. Tomaten zugeben und 1-1,5 Std leise schmoren lassen.

Montag, 19. Januar 2009

Knoblauchsuppe

Diese wunderbare Knoblauchsuppe habe ich auf der Chefkoch Website gefunden.

2 Knoblauchknollen, geschält und in Scheiben geschnitten
400ml Hühnerbrühe
400ml lieblichen Weisswein
400ml Sahne
Olivenöl
4 Kartoffeln

Knoblauch in Olivenöl leicht anschwitzen, nicht braun werden lassen. Mit Brühe, Wein und Sahne aufgiessen. Nun 90 Minuten zugedeckt leise köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln in Schale kochen, leicht abkühlen lassen, pellen und kleinschneiden. Nach der Garzeit in die Suppe geben und mit dem Pürrierstab fein passieren. Ich habe diese Suppe schon mehrfach gemacht und finde sie einfach Klasse!!!

Sonntag, 18. Januar 2009

Tapas Abend - Nibbles

Samstag Abend war Tapas Abend, ich habe den ganzen Tag vorbereitet und so ging es los:

Banderillias
Pro Spiess je eine Cornichon-Gurke, eine eingelegte Olive, eine Scheibe Chorizo und eine winzige Silberzwiebel aufspiessen.

Geröstete Mandeln
In einer Pfanne ca. 200g Mandeln mit 2 EL Zucker und einem halben TL Salz rösten

Dazu Manzanilla oder Fino Sherry

Samstag, 17. Januar 2009

Rosenkohl - einmal anders

Auf dem Foto sieht man, ausser dem Ei nicht wirklich viel, sorry - wir hatten Hunger und keine Zeit noch viele Fotos zu machen.
Um den guten alten Rosenkohl mal abzuwandeln, koche ich ihn zusammen mit Kartoffeln in einem Topf. Die Mengen entsprechend der Personenzahl anpassen. Die gekochte Mischung wird mit Olivenöl und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer gestampft und mit einer grosszügigen Gabe von Parmesankäse "veredelt", darauf kommt ein Spiegelei und fertig ist ein vegetarisches Essen - wem das zu vegetarisch ist, der kann zum Schluss noch gebratene Pancetta Würfel untermischen.

Freitag, 16. Januar 2009

Londoner Busse mit atheistischer Botschaft

Seit letzter Woche sind in London 800 Busse mit der atheistischen Botschaft "There is probably no God - Now stop worrying about your life" unterwegs. Die Kampagne wurde von der British Humanist Association finanziert und soll eine Antwort auf die vor Weihnachten auf den Bussen gezeigten christlichen Botschaften darstellen.
Mir fällt bei so einer Meldung spontan nur ein "jede doll is angersch" - wieder eine verpasste Gelegenheit die wirklich humanitären Probleme in dieser Welt anzupacken.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Hirsebrei zum Frühstück

Neulich zum Frühstück gab es Hirsebrei. Dazu hatte ich am Vorabend 50g Hirse mit 100ml Wasser in einem Topf über Nacht stehen gelassen. Am Morgen habe ich etwas Milch zugefügt und das Ganze ca. 18 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Zum Süssen habe ich eine Zucker-Zimt-Mischung und einen TL getrocknete Rosinen verwendet. Dazu gab es eine Kiwi. Hat wirklich toll geschmeckt - das gibt es bestimmt bald wieder einmal.



Mittwoch, 14. Januar 2009

Neue Chips- mit Eichhörnchengeschmack ????


Im vergangenen Herbst rief der hierzulande wohl populärste Chips-Produzent Walkers die chipsessende Bevölkerung dazu auf, neue Geschmacksvorschläge einzureichen. Der Wettbewerb "Do us a Flavour" genannt lief bis kurz vor Weihnachten und und nun steht eine Vorauswahl fest:
Onion Bhaji
Fish n Chips
Builders Breakfast
Cajun Squirrel (das ist das Eichhörnchen)
Crispy Duck Hoisin
Chilli and Chocolate
Nachdem die Meldung in der vergangen Woche durch die Presse geisterte, zog ich gestern los, nur um festzustellen, dass die Chips vor dem 20 Januar nicht erhältlich sind. Sie sollen dann, so ist es erst einmal geplant, bis Mai in den Supermärkten bleiben und die chipsessende Bevölkerung ist gehalten auf der Website abzustimmen, welche Sorte sie denn gerne weiterhin kaufen möchte. Ich bin nun sehr gespannt und werde am 20. Januar sofort diese hierzulande übrigens Crisps genannten Chips besorgen und selbstverständlich weiter berichten.
Wer mittmachen will: http://www.walkers.co.uk/

Dienstag, 13. Januar 2009

Lamm Dhansak

Sonntag hatte ich mal wieder Zeit ausgiebig zu kochen. Ein Rezept für Lamb Dhansak aus der aktuellen Ausgabe des BBC Olive Magazines hatte es mir angetan.

Die Zutatenliste liest sich bereits wie aus 1001 Nacht:
100g rote Linsen
1 Butternuss Kürbis, geschält und in Stücke geschnitten
2 Zwiebeln, in Stückchen geschnitten
1 Dose Tomaten
1 TL Tumeric (ich glaube in Deutschland heisst das Kurkuma)
1,5 TL Kumin Samen
1,5 TL Koriandersamen
4 Kardamom Pods, zerstossen
Olivenöl
400g mageres Lammgoulasch
1 daumengrosses Stück frischen Ingwer, gerieben
4 Knoblauchzehen, gerieben
2-3 grüne Chillischoten, klein gehackt - ich habe eine rote genommen, da wir es nicht so scharf mögen
1 TL Garam Masala - hatte ich nicht, daher habe ich Curry Pulver genommen
1 Bund Koriander zur Garnitur, wer das nicht mag, kann auch Petersilie nehmen

Dazu gibt es Basmati Reis oder Chapatis (indisches Fladenbrot)

Die Linsen, den Kürbis, die Zwiebeln und Tomaten mit dem Kurkuma und einem TL Salz in einen Topf geben, Wasser zufügen bis die Zutaten leicht bedeckt sind und für 20 Minuten auf kleiner Flamme simmern lassen.
Kumin, Koriander und Kardamom in einer Pfanne kurz anrösten, damit sich die Aromen entfalten können.
Danach im Mörser, oder einer Gewürzmühle fein zu Pulver mahlen.
Nun in einer Casserole einen EL Olivenöl erhitzen und das Lamm von allen Seiten braun anbraten, herausnehmen und ggfs mehr öl in die Pfanne geben. Die Gewürze und das Garam Masala Pulver, die Chillies, Knoblauch und Ingwer zugeben und leicht anschwitzen, aufpassen, dass nichts verbrennt. Das Lamm wieder zugeben und nach ein paar Minuten auch die Tomaten-Zwiebel-Linsen-Kürbis Mischung in den Topf geben. Nun für mindestens 1,5 Std schmoren lassen, das Lamm sollte schön zart sein.
Uns hat dieses Gericht sehr gut geschmeckt, allerdings würde ich beim nächsten Mal den Butternut Squash erst in der letzten halben Stunde zum Gericht geben, der braucht nämlich nicht lange um gar zu werden und im obigen Rezept ist er leider total verkocht - das sah optisch nicht so gut aus.





Montag, 12. Januar 2009

Planung für den Kitchen Garden

Auch wenn es draussen noch nicht so aussieht, bald wird es Zeit sich wieder dem Garten zu widmen. In diesem Jahr wollen wir mal ernsthaft in die Gemüseproduktion einsteigen. Zu diesem Zweck wird Hubby ein oder zwei Hochbeete bauen, die kann man gegen die Armeen von Schnecken in unserem Garten hoffentlich besser verteidigen, und dann soll es los gehen. Wir haben eine Auswahl von verschiedenen Bohnen, Erbsen, Brokkoli, Karotten, Gurken, Radieschen, Rote Beete, Fenchel und Salat gekauft. Dazu soll es noch Kartoffeln in Grow Bags und vielleicht Tomaten geben.

Sonntag, 11. Januar 2009

Feines zum Tee - Lemony Polenta Tarts

Diese kleinen Schönheiten gab es gestern bei uns zum Tee. Das Rezept stammt aus dem letzten Waitrose Seasons Winter Cookbook. Waitrose sieht sich als ein Supermarkt für die gehobeneren Ansprüche...... Dort gibt es, ausser Lebensmitteln, auch wunderschön fotografierte Publikationen, und die sind meist kostenlos.
Zutaten für 12 Küchlein:

65g feinen Zucker
100g Mandelmehl (Mandeln sehr fein gemahlen)
100g Polenta (Maisgries)
100g Butter, in kleine Stücke geschnitten
150ml Creme Double - Schlagsahne geht auch
4 EL Lemon Curd (typisch englischer Brot- bzw Kuchenaufstrich, wird aus Zucker, Zitronen und Eiern hergestellt)

Von der unbehandelten Zitrone die Schale streifenartig abziehen, in einem Topf mit zwei EL Zucker und 50ml Wasser ca. 5 Min köcheln lassen, zur Seite stellen.
Zucker, Mandelmehl, Polenta und Butter zu einem Teig vermischen, die Konsistenz ist wie Streusel. Eine Muffinform mit Papiermanschetten auskleiden und den Teig gleichmässig auf die Förmchen verteilen, andrücken, so dass ein Boden entsteht.
Im vorgeheizten Ofen bei 170-180 Grad 20 Minuten backen lassen. In den Förmchen auf einem Gitter erkalten lassen. Dann Manschetten entfernen und auf einer Kuchenplatte anrichten.
Nun die Sahne aufschlagen und den Lemon Curd unterheben. Die Mischung auf die Törtchen verteilen. Mit den Zitronenschale-Streifen garnieren.
Die Törtchen haben, direkt auf die Hand, super geschmeckt!!!

Samstag, 10. Januar 2009

Cheese - oh glorious Cheese

Jetzt muss ich mal ein Loblied an den Käse schreiben. Kein Lebensmittel ist so vielseitig, wie Käse.
Genial, wie man so schon vor Jahrtausenden das Gute aus der Milch haltbar gemacht hat.
Ich liebe sie alle, die milden Goudas, Edamers, Butterkäse und Tilsiter, die es in Deutschland üblicherweise aufs morgentliche Brötchen gibt.
Die Camemberts, Tommes, Vacherins und vor allem die kleinen harten Ziegenkäse in der Ardeche..... ach ich gerate ins Schwärmen....
Das Inselreich muss sich auch nicht hinter der reichhaltigen Käseproduktion aus Frankreich verstecken, im Gegenteil, gibt es hier doch, neben den industriell hergestellten, auch reichlich Käsesorten, die in kleinen Käsereien nach handwerklichen Richtlinien hergestellt werden.
Vom Stinking Bishop hatte ich schon früher einmal erzählt, in Somerset und Cornwall, dort wo Kühe auf fetten Wiesen grasen dürfen, werden hervorragende Bries und Camemberts gemacht. Cheddar (zuerst aus der gleichnamigen Stadt, wo sich Höhlen befinden, in denen der Käse gelagert wurde), Stilton, Wensleydale, Cashel Blue aus Irland, Ziegenkäsen aus Wales und so fort.
Die Küche hierzulande kennt viele Rezepte in denen Käse verwendet wird, klassisch ist die Verwendung von Stilton in Pies und Suppen, Cheddar zum Gratinieren und Ziegenkäse für Salate. Käse gibt diesen Gerichten Substanz, Cremigkeit und gerade jetzt im Winter wichtig, Wärme!

Freitag, 9. Januar 2009

Mushroom Stroganoff und alter Schwede

Neulich abends gab es Pilz Stroganoff mit Kartoffelbrei und gelbe Rüben Gemüse. In England wird die gelbe Rübe Swede genannt, da dieses Gemüse ursprünglich von Schweden ins Königreich kam und nun einen festen Platz auf dem Winterspeiseplan erobert hat.
Die Schotten nennen die gelbe Rübe liebevoll "Neeps" und wenn man dort auf einer Speisekarte "Tattis + Neeps" liest, handelt es sich nicht etwa um eine indische Spezialität sondern ganz schlicht um gelbe Rüben mit Kartoffeln, zu Brei vermischt, mit Butter aufgeschlagen, dazu wird in Schottland Haggis serviert - eine Konkoktion aus Schafsmagen, anderen Innereien und Getreiden - so etwa wie pfälzer Saumagen muss man sich das wohl vorstellen.
Zurück zu unserem Abendessen, für zwei Personen habe ich
250g Chestnut Pilze (braune Champignons)
1 kleine Zwiebel, sehr fein geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein gerieben
2 EL Tomatenmark
3 EL Creme Fraiche
1 TL Senf
einen guten Schuss Sherry (ich habe chinesischen Shaosing Wine benutzt)
etwas Wasser
einen halben Brühwürfel
Speisestärke zum anbinden
Olivenöl
Zwiebeln in Olivenöl anbraten, Pilze zufügen und gleichmässig anbräunen, Knoblauch zufügen (aufpassen, der verbrennt leicht). Nun Tomatenmark, Sherry und Brühe zufügen. Das Ganze ca. 10-15 leicht köcheln lassen, dann mit Senf, Creme Fraiche und Speisestärke, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die gelbe Rübe habe ich geschält und in Würfel geschnitten und ca. 20 Min gekocht, dann mit Butter und schwarzem Pfeffer vermischt.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Tea Tray

In keinem noch so kleinen Hotel oder B & B darf es fehlen, das Tea Tray. Es besteht aus einem Mini-Wasserkocher, verschiedenen Tee- und Kaffeesorten, sowie Zucker, heisse Schokolade und natürlich Milch. Man geht davon aus, dass der Engländer immer und zu jeder Zeit Zugang zu einer ordentlichen Tasse Tee haben muss. Meist gibt es auch noch ein paar Kekse - die werden in den heissen Tee gedippt und dann genüsslich verspeist.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Zitronen

Zitronen stellen gerade jetzt im Winter einen Bereicherung für den Speiseplan dar. Mal abgesehen von ihrer Wirkungsweise bei Erkältungen, in Form von "Heisser Zitrone", gibt es in der Küche vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Ich finde, dass allein der Anblick einer Schale gefüllt mit Zitronen bereits gute Laune verbreitet - deshalb habe ich auch meist welche in meiner Küche stehen. Da kommen auch Erinnerungen an vergangene Urlaube im sonnigen Süden und Küsse im warmen Sand auf.
Zitronen gehören zum Fisch unbedingt dazu, in der Käsesauce schneiden sie gewissermassen durch die Reichhaltigkeit des Käses, dem Risotto geben sie Leichtigkeit und Eleganz. Im Salatdressing dürfen sie auch nicht fehlen. Und mal ehrlich, was wäre ein G + T (Gin + Tonic) ohne die Zitronenscheibe - das geht doch gar nicht!
Auf meiner Fensterbank stehen derzeit ein paar winzige Zitronenpflänzchen, ich habe sie aus den Samen einer von unserem letzten Sardinienurlaub mitgebrachten Zitrone gezüchtet. Ich hoffe, dass "in good time" diese Pflänzchen zu Bäumen heranwachsen werden und vielleicht sogar im Wintergarten Früchte tragen werden.
Für die Heisse Zitrone den Saft einer Zitrone mit heissem Wasser in einer Tasse aufgiessen, ggfs einen Teelöffel Honig einrühren und fertig ist ein wohltuender Erkältungsdrink.


Für die Zitronen-Quarkspeise:
Saft von 2-3 Zitronen + etwas Zest zur Deko
1 Vanillezucker
4 EL Zucker (oder nach Geschmack)
250g Magerquark (ich bevorzuge französischen Fromage Frais)
1 Becher Schlagsahne
Quark mit Zucker und Zitronensaft verrühren. In einem separaten Gefäss die Schlagsahne steif schlagen. Unter die Quarkmischung heben und in Portionsgläsern anrichten, mit Zitronenzest bestreuen. Als Nachtisch zur Dinnerparty mit Gebäck reichen.

Dienstag, 6. Januar 2009

Winter Wonderland

Montag, der Tag, an dem die meisten Leute wieder arbeiten mussten und auch die Schulen wieder öffneten, bescherte uns nach der klirrenden Kälte der vergangnen Tage wieder Schneefall.
Ein bisschen Schnee führt hierzulande sofort zum Chaos auf den Strassen. Winterreifen sind unbekannt, genauso wie das Räumen der Bürgersteige durch die Anwohner.
Schulen bleiben meist geschlossen, weil Busse nicht mehr fahren und Eltern ihre Kinder nicht bringen können....

Etwas merkwürdg mutet das schon an, denn es fallen ja kaum mehr als 2-3 cm Schnee. Die Stadt streut zwar, doch Räumfahrzeuge gibt es nur im begrenzten Umfang.







Montag, 5. Januar 2009

Thai Suppe

Bei den immer noch ziemlich kalten Temperaturen wärmt so eine Thai Suppe zum Lunch.
Mit getrockneten chinesischen Pilzen, Reisbandnudeln und roter Thai-Paste ist sie schnell gemacht. Noch frische Frühlingszwiebeln und etwas gegartes Hähnchenfleisch zugeben und fertig ist der Seelenwärmer.

Sonntag, 4. Januar 2009

Aufregung am Samstag Nachmittag - ein Fuchs in Edvard's Garten

Ich hatte bereits erwähnt, dass sich Edvard von gegenüber dem Wild-Garten Konzept verschrieben hat. Heute Morgen hatte er, um die Vögel zu füttern, ein ganzes Brot vor seine Haustüre geschmissen. Diesen Festschmaus konnte und wollte sich auch der residente Fuchs nicht entgehen lassen. Am hellen Nachmittag, vor den Kameras aller umliegenden Nachbarn, frass er genüsslich das Brot.

Samstag, 3. Januar 2009

Moro - East

Zu Weihnachten bekam ich auch dase Kochbuch Moro - East. Schon lange hatte ich Rezepte von Sam + Sam Clark in den einschlägigen Kochzeitschriften gelesen. Das Ehepaar betreibt in London mit grossem Erfolg das Restaurant "Moro" http://www.moro.co.uk/ in welchem maurische Küche serviert wird.
Die beiden bewirtschafteten bis zum vergangenen Jahr einen Schrebergarten im Osten von London, der nun leider den Olympischen Spielen 2012 weichen musste. Im Buch werden u. A. auch Rezepte der Nachbarn dort aus den Gemüsen und Früchten dieses Schrebergartens beschrieben. Die Rezepte sind mediterran, da die Nachbarn zum überwiegenden Teil aus Zypern, Griechenland und der Türkei stammen.
Das Buch macht Lust aufs Gärtnern mit Gemüse, Früchten und Kräutern.
Hier im Königreich werden die Schrebergärten übrigens "Allotment" genannt - was soviel bedeutet, wie Zuteilung - von Land in diesem Fall. Wir haben uns im vergangenen Sommer auch um einen Platz auf den hiesigen Allotments beworben, die Wartezeit dafür beträgt, so sagte man uns, 2 Jahre.

Freitag, 2. Januar 2009

Rotkohl

Rotkohl, so wie wir in ihn Deutschland zu unseren Weihnachtsessen kennen, ist hier auf der Insel fast unbekannt. Ab und an sieht man mal ein Glas Rotkohl im Supermarkt stehen, wenn man es aber kaufen will, so wie ich in den vergangenen Tagen, dann gibt es auf einmal keinen mehr. Also habe ich mir einen kleinen Rotkohl gekauft und dachte ich versuche es selbst einmal.
1 kg Rotkohl, fein geschreddert (geht am besten mit der Küchenmaschine)
Sieht der nicht wie gemalt aus? Und die Farbe, so herrlich dunkelrot!
50g Schmalz, oder anderes Fett
3 Äpfel, in Stückchen geschnitten
1 Zwiebel, in Stückchen geschnitten
2 Lorbeerblätter
Gewürznelken - wer möchte auch noch Sternanis (vorsicht, schmeckt intensiv)
ordentlich Salz
3 EL Balsamico Essig
ca 100ml Wasser
3 EL Johannisbeergelee oder Cranberry Sauce (Preiselbeersauce geht auch)
Zucker nach Geschmack
1 EL Speisestärke zum anbinden (falls nötig)
Schmalz schmelzen und Zwiebeln darin glasig dünsten, nun Kohl, Gewürze, Essig, Wasser und Johannisbeergelee zufügen. Ungefähr zwei Stunden auf kleiner Flamme weichdünsten, abschmecken und falls gewünscht anbinden.
Diese Portion reicht locker für 8 Personen als Beilage, bei mir wurde reichlich eingefroren.
Der Rotkohl war gestern die Gemüsebeilage zur gebratenen Ente mit Gnocchi.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Happy New Year 2009 - Miss Sophie?

Was für viele Deutsche und auch Skandinavier selbstverständlich ist, nämlich am Sylvesterabend den Sketch "The 90. Birthday" anzuschauen, ist hier auf der Insel, im Geburtslands dieses Sketches, total unbekannt. Und wenn man Freunden hier berichtet, dass es in Deutschland/Skandinavien nicht wirklich Sylvester ist, wenn man diesen Sketch nicht gesehen hat, erntet man nur unverständiges Kopfschütteln "die spinnen die Deutschen", oder so ähnlich denkt der Insulaner sich das.
Hier gehören zum Sylvesterabend unbedingt die TV Übertragung aus London / Somerset House, dort wo der Ice Rink ist, da treten Stars und Sternchen auf und bringen uns sicher ins Neue Jahr. Kurz vor 12 wird dann auf das Zifferblatt des Big Ben geschaltet und von dort läutet das Neue Jahr ein - danach geht das Feuerwerk über der Themse los.
Die TV Übertragung zeigt uns auch die Hogmanay Celebrations - Live aus Edinburgh - von dort tönt es "Aulde Lang Syne", traditionell im Arm in Arm mit den Freunden und der Familie im Kreis gesungen, und das ganze Königreich stimmt mit ein.